Dienstag, 29. September 2009

Tag 27 - 28. September

Heute bin ich wieder in die Schule gebracht worden, aber es ist nichts Aufregendes passiert.
Nach der Schule hat mich Javier nach Hause gebracht und ich habe mit Chantell zu Mittaggegessen.
Am Nachmittag wollte ich mit Carlos eigentlich zum Plaza Mayor fahren, um weiße Schuhe für den Sportunterricht in der Schule zu kaufen, aber es ist sich bei ihm dann nicht mehr ausgegangen.
Am Abend hat er mich schnell in die Salsa Casino Schule gebracht (dort ist kein Casino, das ist nur die Art des Salsas, die hier getanzt wird). Es war ziemlich lustig, obwohl wir nur Taktübungen gemacht haben. Dann hat mich meine Gastmama mit Chantell abgeholt und zu Hause hat sie mir ein paar neue weiße Turnschuhe gegeben, die sie besorgt hat als ich in der Tanzschule war.
Bis mitten in der Nacht habe ich noch an einem Geburtstagsvideo für eine Freundin gewerkelt.

Montag, 28. September 2009

Tag 26 - 27.September

Weil ich ja heute erst so spät schlafen gegangen bin, habe ich auch dementsprechend lange geschlafen: bis halb elf. Ich habe dann ganz verschlafen festgestellt, dass ich alleine zuhause bin und habe ferngeschaut und mein Zimmer etwas zusammengeräumt.

Dann habe ich meinen „Bruder“ schlafend in Chantells Zimmer gefunden, und in seinem Zimmer haben noch Dorian und Ariana geschlafen!

Meine Gastmama hat mich dann noch angerufen, ob ich etwas von McDonalds zu essen haben möchte, aber ich habe keinen Hunger auf Mci gehabt. Sie hat dann etwas von Arturos (so etwas wie Mci aber die haben dort nur Hühnchen-Fast Food) mitgebracht.

Am Nachmittag haben wir uns einen Film zusammen angeschaut.

Später ist mein Gastpapa heimgekommen und er hat mich über das Schulsystem in Österreich ausgefragt. Dann haben wir alle zusammen Empanadas und Pancakes (wie Palatschinken nur ein bisschen dicker) gemacht. Dazu haben wir Tody getrunken, das ist eine Art Kakao. Ich liebe das Essen hier! Es ist alles so anders und trotzdem so gut!!

Ich habe dann noch meine Matheaufgabe gemacht und bin in mein Bett gehüpft.

Sonntag, 27. September 2009

Tag 25 - 26.September

Um neun bin ich heute aufgestanden, und habe den restlichen Vormittag mit nach Hause telefonieren und Internet surfen verbracht.

Zu Mittag sind meine Gastmama, -oma und Chantell vom Einkaufen zurückgekommen. Sie haben mir ganz viele Sachen mitgebracht (nicht nur für die Schule): einen Pyjama, Chemiebuch, „Harry Potter y la piedra filosofal“ (Harry Potter 1 auf spanisch), ein Federpenal (ist aber ziemlich kindisch und außerdem hab ich schon eines), weiße Socken für die Schule, Kunststoffkugeln und Zahnstocher für ein Chemieprojekt, weiße Sportschuhe (auch für die Schule, sind aber zu groß, und wir müssen sie noch umtauschen), noch vier blaue Schuluniformhosen (zwei davon haben gepasst), einen Kalender (ziemlich kindisch, wie das Federpenal), ein Notizbuch und eine Tasche für die Schule. Ich habe mich natürlich total gefreut und meine Gastmama umarmt.

Am Nachmittag habe ich den ersten Teil von meinen Hausübungen gemacht.

Um fünf hat mich dann mein Gastonkel zu Kimberly gebracht, wo auch schon andere Mädels aus meiner Klasse waren. (Am Schluss waren wir zu zwölft!) Wir haben ganz viele Fotos gemacht,




Ich liebe Venezuela


und eine Serie im Fernsehen angeschaut, weil eine von den Mädels dort mitspielt. Später haben wir Arepas gemacht (schmeckt ein bisschen wie eine Mischung aus Ciabatta Brot und Osterbrot, nur wird es mit Maismehl gemacht). Arepas füllt man dann mit allem möglichen Essen wie Thunfisch, Käse, Ei, den pikanten Bananen, usw.


Um halb elf bin ich mit Elenas Gasteltern mitgefahren, weil sie gleich in der Nähe wohnen, und haben mich zuhause abgesetzt.

Um zwölf hat mich Carlos angerufen und gefragt, wo ich bin und ob er mich abholen kommen soll. Ich habe ihm gesagt, dass ich zuhause in meinem Zimmer bin. Darauf hat er mich dann gefragt, ob ich nach draußen kommen möchte, weil ziemlich viele Leute da sind und auch ein paar die ich kenne.
Sie haben mir dann gezeigt wie man Reggaeton tanzt. Es war so lustig!!! Wir haben die ganze Nacht Party gemacht und getanzt.

Um halb fünf hat mich aber der Schlaf gehabt, und ich bin in mein Zimmer gegangen.

Tag 24 - 25. September

Für heute habe ich mir den Wecker um dreiviertel sechs gestellt, damit ich nicht so einen Stress habe. Meine Gastmama hat uns wieder in die Schule gebracht.

Meine Klassenkameraden haben schon beim Eingang auf mich gewartet und wir sind zusammen in den zweiten Stock gegangen um beim Stundenplan nachzuschauen, was wir in der ersten Stunde haben.

Wir hatten Geografie, und wir haben wieder dieses Quiz gespielt wie gestern, nur heute waren wir echt schlecht und sind dann auch als erste Gruppe nach fünf Runden oder so mit nur zwei richtigen Antworten hinausgeflogen. Wir haben auch schon Termine für Tests bekommen.

In der zweiten Stunde hatten wir Chemie; der Professor ist total freundlich und ich habe auch alles was an der Tafel gestanden ist verstanden und sogar ein bisschen von dem was er dazugesagt hat.
Nachher hatten wir Physik. Unsere Lehrerin hat uns die ganze Stunde gesagt, was wir nicht tun dürfen und was unsere Pflichten sind und das alles in einem sehr unangenehmen Ton. Wir sind nur dagesessen und haben uns nicht einmal getraut irgendetwas zu fragen.

Am Schluss hatten wir dann wieder Mathematik. Mein Lieblingsfach bis jetzt, weil ich alles verstehe. Nur mein Lehrer ist ein bisschen komisch: er tippt 3 mal 25 in den Taschenrechner ein und solche Sachen. Außerdem ist der Stoff nicht sonderlich schwer. Dann war auf einmal der Strom weg und wir haben nach Hause gehen dürfen.

Ich habe Carlos angerufen, weil er mich erst in einer dreiviertel Stunde abgeholt hätte. Er hat dann seine Mama angerufen, weil sie gerade erst Chantell von der Schule abgeholt hat.
Wir haben dann über eine halbe Stunde nach Hause gebraucht, weil so ein Verkehr war (und weil hier jeder so fährt wie er will).

Heute habe ich wieder Hendl bekommen mit Reis und pikanter Banane. Dann war auch schon wieder der Strom weg. Das war am Nachmittag noch dreimal so und später habe ich noch über eine Stunde mit meiner Mama telefoniert.

Am Abend hat mich mein Papa noch angeskypt, der ist nämlich gerade in Kanada und hat mir ein bisschen von dort erzählt.

Später ist auch mein Gastpapa nach Hause gekommen und er hat mir ein Video vom „Jungen Orchester“ von Venezuela gezeigt. Sie haben mit klassischen Instrumenten einen Mix aus Klassik und Südamerikanischen Flair gespielt. Hat mir total gut gefallen.

Nachdem er wieder weggefahren ist, habe ich noch mit ein paar Schulfreunden über zwei Stundengechattet und wir haben uns ausgemacht, dass wir uns morgen treffen. Nachher bin ich gleich ins Bett.

Freitag, 25. September 2009

Tag 23 - 24. September

Heute hat um drei (!) in der Früh das Telefon geläutet und alle im Haus sind munter geworden. Ich bin zum Glück nach ein paar Minuten gleich wieder eingeschlafen.

Um sechs hat mich meine Gastmama aufgeweckt, ich habe meine Schuluniform angezogen und bin in die Küche, wo schon die Jause und ein Thermosbecher mit Kaffee standen. Ich bin dann mit Chantell ins Auto und meine Gastmama hat uns vor der Schule abgesetzt.

Ich habe die Kleine dann in ihrer Klasse abgeliefert und hab mich auf die Suche nach meinen Klassenkameraden gemacht. Ich habe sie beim Buffet gefunden und sind zusammen zum ausgehängten (vorläufigen) Stundenplan gegangen, um nachzusehen welches Fach wir haben und in welchem Raum.

In der ersten Stunde hatten wir Englisch. Der Lehrer hat mich gleich begrüßt, und ich habe ihm ein bisschen erzählt wo ich herkomme und wie es in Österreich ist. Den Rest der Stunde haben wir nichts mehr gemacht und mit dem Gedanken, dass jeder Unterstufenschüler in meiner Schule in Österreich besser Englisch kann als mein neuer Englischlehrer hier, bin ich mit Nathalie hinausgegangen.

In der zweiten Stunde hatten wir Literatur; die Lehrerin ist nicht aus Venezuela und neu an der Schule. Sie hat uns gleich eine Tabelle auf die Tafel gezeichnet, in der der Stoff der kommenden Tests stand. Ansonsten habe ich in dieser Stunde nicht viel verstanden.

Danach hatten wir eine lange Pause und wir sind in den Hof gegangen, obwohl es so heiß draußen war. Nachdem es geläutet hatte sind wir in eine Klasse gegangen und haben auf unseren Mathematiklehrer gewartet. Zehn Minuten später ist er auch gekommen und hat uns aufgeschrieben, welches Buch wir brauchen. Und dann hatte er gleich mit dem Stoff angefangen: Polynome. Ich habe alles was an der Tafel war verstanden, und auch ein paar Sachen, die er gesagt hat. Wir haben auch etwas ausrechnen müssen. Einen Term mit Variablen und Brüchen. Ich habe dann gleich losgelegt und als dann die Lösung auf der Tafel stand, habe ich bemerkt, dass die hier die Brüche stehen lassen und nicht so wie in Österreich weitergerechnet wird, damit „schöne“ Zahlen da stehen. Ich habe dann versucht meinen Lehrer zu fragen, warum nicht weitergerechnet wird, aber er hat mich nur komisch angeschaut und meine Lösung im Heft nicht kapiert!

Nach Mathe sind dann alle 5ten Klassen in einen größeren Saal, wo schon eine Lehrerin auf uns gewartet hat. Die nächsten zwei Stunden waren für mich eher langweilig, weil alle so schnell geredet haben und ich nicht mitbekommen habe über was sie geredet haben. Nathalie hat mir dann schnell erklärt, dass es um den Abschlussball geht und wer was organisiert und so weiter.

Die letzte Stunde war Geografie. Die Lehrerin hat uns zuerst den Namen des Buches auf die Tafel geschrieben, dass wir in diesem Jahr verwenden werden und hat uns dann gleich in Gruppen eingeteilt. Sie hat uns dann Fragen gestellt und wer am Schluss am meisten richtige Antworten hat, hat gewonnen (logisch, oder?). Da hatte ich dann mein erstes richtiges Erfolgserlebnis: Wir waren an der Reihe und dann kam eine Frage, die ich zwar nicht verstanden hatte, aber Nathalie hat mir dann übersetzt und mich gefragt, ob ich weiß wo Leonardo da Vinci herkommt. Ich habe dann gesagt aus Italien. Eine Runde später habe ich sogar die Frage verstanden und meine „Mitspieler“ haben mich fragend angesehen, weil sie nicht wussten, wer die Relativitätstheorie erfunden hat. Ich habe dann „Einstein“ gesagt und alle waren erstaunt und ich habe einen Applaus bekommen!

Nach dieser Stunde habe ich Chantell in ihrer Klasse abgeholt und Javier hat uns, so wie gestern, nach Hause gebracht.

Zu Mittag hat es Linsensuppe gegeben (mit Fleisch), die habe ich nicht aufgegessen und Meeresfrüchte mit Kartoffelpüree.

Dann war wieder der Strom für zwei Stunden weg. Ich habe mir auf meinem Laptop einen Film angeschaut um die Zeit zu überbrücken.

Am späten Nachmittag ist meine Gastmama heimgekommen und hat mir ein Handy mit Simkarte mitgebracht. Ich habe auch gleich meine erste SMS auf Spanisch geschrieben.
Später habe ich noch mit ein paar aus meiner Klasse gechattet (auf spanisch mit dem Wörterbuch neben). Ich habe mir dann noch meine Schuluniform für den nächsten Tag hergerichtet und bin schlafen gegeangen.

Donnerstag, 24. September 2009

Tag 22 - 23. September

Erster Schultag

Heute bin ich schon um sechs von meiner Gastmama aufgeweckt worden, weil heute mein erster Schultag ist. Ich bin dann gleich in meine Schuluniform (die ich noch immer nicht schön finde) geschlüpft, habe meine Sachen gepackt und bin hinunter, damit ich noch schnell etwas frühstücken kann. Da es doch schon etwas später war, habe ich ein Glas Orangensaft getrunken und im Auto gefrühstückt. Zu meiner neuen Schule fährt man ungefähr 10-15 Minuten ohne Stau, und mit etwa das Doppelte bis Dreifache.

In der Schule haben meine Gastmama und ich Chantell in ihre Klasse gebracht und dann haben wir nachgeschaut in welche Klasse ich gehen werde. Ich bin in der 5A.
Willkommenstafel für neue Schüler

Ich habe dann auch gleich Elena gesehen und ein paar andere die ich vorgestern schon getroffen hatte. Elena geht zwar nicht in meine Klasse, aber ein paar von den anderen schon, und da hat sich dann meine Gastmama verabschiedet.

Wir sind dann alle zusammen in die „Turnhalle“ gegangen (das ist mehr ein überdachter und eingezäunter Sportplatz). Dort haben schon die anderen „Oberstufenschüler“ gewartet. Ich bin dann von einer aus meiner Klasse den anderen vorgestellt worden und habe auch schon ein bisschen Spanisch geredet.

Weil es solange gedauert hat, sind wir noch zum Buffet gegangen etwas essen. Da ich schon gefrühstückt habe, habe ich nur einen Orangensaft getrunken.
Beim zweiten Frühstück

Danach sind wir wieder in die „Halle“ und ein wenig später haben wir uns dann in zwei Reihen pro Klasse aufstellen müssen, eine die Mädels, die andere Reihe die Jungs.
Die Lehrer haben irgendetwas geredet, ich glaube über die Regeln und die Schuluniformen und so weiter. Wir drei Austauschschüler, Elena (Italien), Ivar (Dänemark) und ich, sind da noch extra begrüßt worden.

Dann haben wir (bzw. die anderen) die Nationalhymne von Venezuela, die von Anzoateguí (der Bundesstaat in dem ich bin) und die Schulhymne gesungen.

Es war total heiß in der Halle und alle haben geschwitzt und ihre Bücher als Fächer benutzt.
Nach der ganzen „Feier“ sind wir dann auf die Suche nach unserem Klassenzimmer gegangen. Wir waren in ungefähr vier bis fünf Klassenräumen, aber keiner war der Richtige.

Irgendwann haben wir dann eine freie Klasse gefunden. Wenig später ist auch schon die Lehrerin hereingekommen und hat sich vorgestellt. Sie unterrichtet das Fach „Premilitar“ (=Marschieren), die Burschen haben auch gleich anfangen müssen, sich der Größe nach in zwei Reihen aufzustellen. Dann hat die Lehrerin immer wieder was laut gesagt und die Burschen haben alle möglichen Sachen gemacht, wie Grüßen, Stampfen, nachdrehen, usw. (Wir Mädels haben es total lustig gefunden und haben gelacht). Zum Glück sind wir nicht mehr dran gekommen, weil ich mir das noch einmal anschauen muss, damit ich die einzelnen Befehle verstehe.

Unser zweites Fach war „Metodologia“. Die Lehrerin hat die ganze Zeit nur geredet und geredet und ich habe nur verstanden, dass das Benehmen, die Schuluniform und das Mitarbeiten im Unterricht in die Note einfließt.

Das letzte Fach heute war „Biologia“, wir sind unabsichtlich zehn Minuten zu spät gekommen, weil es zwei Biologie Räume gibt und wir zuerst beim falschen waren. Nach einer viertel Stunde hat sie uns die Lehrerin noch den Namen des Buches gesagt, das wir brauchen und hat uns dann entlassen.
Ich bin gleich ins Erdgeschoß, weil ich Chantell abholen musste. Zusammen haben wir dann auf den Chauffeur Javier gewartet, der uns von der Schule nach Hause gebracht hat.

Zu Hause haben wir gleich Mittagessen bekommen: Fisch mit gebratener Banane (ist ein Nationalgericht und schmeckt nicht einmal so schlecht) und Gemüse. Gleich nach dem Essen war wieder ein Stromausfall.

Am Nachmittag habe ich mit Chantell gespielt und wir haben darauf gewartet, dass der Strom wieder kommt, damit wir wieder Licht haben und die Klimaanlage funktioniert.

Carlos hat mir inzwischen schon zwei meiner Schulbücher besorgt: „Biologia“ und „Premilitar“. Mit Premilitar weiß ich ehrlichgesagt nichts anzufangen, aber als ich das Biologie Buch aufgeschlagen und durchgeblättert habe, ist mir aufgefallen, dass ich den meisten Stoff schon im Vorjahr in Österreich gemacht habe.

Um kurz nach sieben hat mich Carlos dann zur Salsa Schule gefahren. Das findet auf einem eingezäunten Sportplatz statt. Da waren auch schon Paare, die getanzt haben und es war schön zuzusehen. Carlos hat mich angemeldet und bezahlt. Ich habe gedacht, dass heute mein Kurs schon anfängt, aber ich habe mich geirrt. Am Montag gehts dann aber auch für mich los mit Salsa tanzen.
Zuhause habe ich dann noch ein bisschen ferngeschaut, meine Sachen für den nächsten Tag hergerichtet und bin ins Bett gegangen.

Mittwoch, 23. September 2009

Tag 21 - 22. September

Heute bin ich erst um 10 munter geworden und bin (wie jeden Tag) in die Küche um zu frühstücken. Am Vormittag war ich wieder alleine und zu Mittag habe ich Hühnchen mit Reis bekommen.
Am späten Nachmittag ist dann meine Gastmama nach Hause gekommen und ich habe sie gefragt, ob sie mit mir zum Frisör fährt, weil ich meine roten Strähnchen noch raus machen muss, weil morgen die Schule beginnt. Carlos ist dann mit mir zum „Hairstylisten“ gefahren und der hat mit einer Zange die zwei Strähnen entfernt. Nachdem sind wir zum Salsa Tanzschule gefahren, weil ich mich anmelden wollte, aber ein Kellner (das ganze findet in einem Restaurant statt) hat uns dann gesagt, dass die Frau, die den Kurs leitet erst um sieben kommt. Carlos und ich sind noch eine Runde mit dem Auto gefahren und haben ein paar DVDs gekauft. Um sieben waren wir wieder dort, aber die Kursleiterin hat uns gesagt, dass es dieses Jahr keinen neuen Kurs gibt, sondern nur einen für die Profis.

In der gleichen Straße gibt es aber noch einen Salsakurs und dort sind wir dann hingefahren. Carlos hat gefragt ob und wann es einen Kurs gibt, aber der Mann dort hat mich angeschaut und hat meinen Gastbruder gefragt, ob ich überhaupt Spanisch kann. Und Carlos hat ihn gefragt, was das für eine Rolle spielt, weil wenn ich es nicht verstehen sollte, kann er es mir ja auch einfach vorzeigen. Er hat dann genickt und gesagt, dass morgen von sieben bis acht der erste Kurs stattfindet.

Nachher sind wir wieder nach Hause und wollten uns die Filme anschauen, die wir gerade gekauft hatten, aber der Stromausfall hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Irgendwann habe ich dann eingeschlafen, aber sehr schwer, weil die Klimaanlage nicht funktioniert hat und es in meinem Zimmer immer wärmer wurde.