Am Vormittag holten Daniel und Nathan Hannah bei mir zuhause ab, weil Nathan und sie nach Cumana zu ihren Gastfamilien fahren mussten. Nachdem sie abgeholt wurde, fanden Anna und ich ihr Handy im Zimmer meiner Gastschwester und riefen Daniel an, damit sie ihr Handy zumindest nicht sucht und glaubt es wurde ihr gestohlen. Da sie den Bus sowieso nicht mehr rechtzeitig erreicht hatten, kamen sie das Handy noch schnell abholen. Ein bisschen später fand ich noch das Ladekabel von Hannahs Handy. Ein bisschen durcheinander ist sie schon manchmal.
Am Nachmittag lud uns Elena ein um ein paar Filme anzusehen und um zusammen zu kochen. Zuerst holten Anna und ich sie zuhause ab und machten uns dann zusammen auf den Weg zu Plaza Mayor. Dort kauften wir für unser italienisches Essen ein und fuhren mit einem Taxi zurück, weil es schon dunkel war.
Bei Elena machten wir dann italienische Pasta mit Gorgonzolasauce, die Anna zwar nicht so sehr schmeckte, aber Elena und mir dafür umso mehr.
Danach sahen wir uns einen Film an und als Elenas Gastmama nach Hause kam, machte sie uns Popcorn und setzte sich zu uns. Die Gasteltern von Elena sind ja echt lieb und mehr Freunde als Eltern.
Nach dem Film wollte ich meine Gastmama bitten, damit sie uns abholt, aber sie hatte ihr Handy ausgeschalten und so riefen wir Daniel an. Wir fuhren zuerst noch zu ihm nach Hause, weil ein paar Freunde da waren. Irgendwann brachte er uns dann nach Hause.
lest hier, wie es mir gerade geht, was ich unternehme und wie man in venezuela als austauschschüler lebt
Freitag, 2. April 2010
Tag 204 - 24. März
Nach einem wirklich kurzen Schlaf, gab es ein noch kürzeres Frühstück, denn wir hatten nicht viel Zeit, da wir noch zu unseren Gastfamilien nach Hause mussten um die Koffer zu packen. Gleich danach fuhren wir zum Busterminal, weil wir die Tickets noch abholen mussten. Wir warteten dort noch ein bisschen, verabschiedeten uns von den Rotariern, gaben unser Gepäck ab und fuhren auch schon los. Dieses Mal hatten wir echt Glück mit dem Autobus, denn jeder hatte genügend Platz, es gab eine Klimaanlage, es war ruhig, ... Wir schliefen fast die ganze Zeit über, weil wir unseren Schlafmangel noch ausgleichen mussten.
In Puerto La Cruz holte Javier Anna, Hannah und mich ab und brachte uns nach Hause. Anna wird ja noch knapp eine Woche bei mir sein und Hannah wird morgen zurück zu ihrer Gastfamilie fahren.
In Puerto La Cruz holte Javier Anna, Hannah und mich ab und brachte uns nach Hause. Anna wird ja noch knapp eine Woche bei mir sein und Hannah wird morgen zurück zu ihrer Gastfamilie fahren.
Tag 203 - 23. März
Anna und ich schliefen heute bis zwei Uhr am Nachmittag, übersprangen somit das Frühstück und als unsere Gasteltern merkten, dass wir munter waren, wurden wir auch gleich zum Mittagessen gerufen.
Danach wurden wir von unserem Gastpapa Jesús zum Club Italo gebracht, wo schon Hannah und Guillaume auf uns warteten. Wir sprangen in den Pool und Hannah und ich gingen sogar im Fluss schwimmen, obwohl es sehr kalt war und ein bisschen der Wind ging.
Als es schon finster war, kamen auch Nathan und Karl endlich einmal mit Alfredo. Weil er als Beruf Fotograph ist, machte er noch jede Menge Fotos von uns ehe wir dann zu Roxana nach Hause fuhren. Dort konnten wir uns zunächst einmal das Chlor- bzw. Flusswasser abwaschen und spielten dann ein paar Runden Tischtennis. Danach kamen immer mehr und mehr Leute, weil es heute ein Treffen von den Rotariern hier geben wird.
Wir versammelten uns alle draußen im Garten, wo es auch ein Buffet gab, und Alfredo bat uns dann der Reihe nach uns vorzustellen. Ich war als erste an der Reihe und danach ging es die Runde.
Anna und ich redeten noch über eine Stunde mit den Rotariern, ehe sie dann nach Hause fuhren. Wir wollten noch nicht fahren und so fragen wir Roxana, ob wir nicht bei ihr schlafen könnten. Für sie war das überhaupt kein Problem, solange wir nicht zu laut waren. Wir blieben bis fünf in der Früh auf und legten uns dann für ein paar wenige Stunden hin.
Danach wurden wir von unserem Gastpapa Jesús zum Club Italo gebracht, wo schon Hannah und Guillaume auf uns warteten. Wir sprangen in den Pool und Hannah und ich gingen sogar im Fluss schwimmen, obwohl es sehr kalt war und ein bisschen der Wind ging.
Als es schon finster war, kamen auch Nathan und Karl endlich einmal mit Alfredo. Weil er als Beruf Fotograph ist, machte er noch jede Menge Fotos von uns ehe wir dann zu Roxana nach Hause fuhren. Dort konnten wir uns zunächst einmal das Chlor- bzw. Flusswasser abwaschen und spielten dann ein paar Runden Tischtennis. Danach kamen immer mehr und mehr Leute, weil es heute ein Treffen von den Rotariern hier geben wird.
Wir versammelten uns alle draußen im Garten, wo es auch ein Buffet gab, und Alfredo bat uns dann der Reihe nach uns vorzustellen. Ich war als erste an der Reihe und danach ging es die Runde.
Anna und ich redeten noch über eine Stunde mit den Rotariern, ehe sie dann nach Hause fuhren. Wir wollten noch nicht fahren und so fragen wir Roxana, ob wir nicht bei ihr schlafen könnten. Für sie war das überhaupt kein Problem, solange wir nicht zu laut waren. Wir blieben bis fünf in der Früh auf und legten uns dann für ein paar wenige Stunden hin.
Tag 202 - 22. März
Heute wollten wir eigentlich nach Brasilien fahren, um an der Grenze ein paar Fotos zu machen und um im ersten brasilianischen Dort ein paar Souvenirs zu kaufen. Wir fuhren deswegen zeitig los, um zu tanken, aber kurz danach dröhnte ein Motor auf und wollte danach nicht mehr anspringen. Mit dem anderen Auto schleppten wir es ab und fuhren so zur Herberge zurück. Paul (einer der beiden Reiseführer) besorgte dann ein paar Ersatzteile und machte sich daran das Auto zu reparieren.
Wir machten uns in den Hängematten bequem, lasen, schliefen und unterhielten uns.
Den ganzen Vormittag wurde das Auto repariert und als wir schon alle immer hungriger wurden, fuhren wir mit dem anderen Auto zu einem Restaurant. Es gab zwar nicht viel Auswahl, aber das was sie hatten war echt gut.
Kurz danach kam auch schon Paul mit dem zweiten Auto und wir traten unsere Heimreise an, da für den Trip nach Brasilien keine Zeit mehr war. Nach 570km kamen wir dann mitten in der Nacht in Puerto Ordaz an, wo wir von unseren vorübergehenden Gastfamilien abgeholt wurden.
Wir machten uns in den Hängematten bequem, lasen, schliefen und unterhielten uns.
Den ganzen Vormittag wurde das Auto repariert und als wir schon alle immer hungriger wurden, fuhren wir mit dem anderen Auto zu einem Restaurant. Es gab zwar nicht viel Auswahl, aber das was sie hatten war echt gut.
Kurz danach kam auch schon Paul mit dem zweiten Auto und wir traten unsere Heimreise an, da für den Trip nach Brasilien keine Zeit mehr war. Nach 570km kamen wir dann mitten in der Nacht in Puerto Ordaz an, wo wir von unseren vorübergehenden Gastfamilien abgeholt wurden.
Tag 201 - 21. März
Nach einem kurzen Frühstück, brachen wir mit den Jeeps auf und fuhren zu einem weiteren Wasserfall. (Er war leider nicht so hoch wie die anderen, die wir bereits gesehen hatten). Um dorthin zu gelangen, mussten wir einen Hügel hinaufsteigen, um ihn dann auf der anderen Seite wieder hinunterzusteigen und durch ein Stück echten Dschungel zu gehen. In diesem Dschungel gab es auch Lianen und unser Reiseführer und Guillaume machten uns Tarzan vor.
Als wir am besagten Wasserfall (Quebrada de Jaspe) ankamen, wussten wir schon warum wir hier hergekommen waren. Das Interessante war nämlich nicht der Wasserfall, sondern der rote Stein, an dem das Wasser herunter rann. Wir nutzen wieder die Gelegenheit uns abzukühlen, auch wenn mir das Wasser noch kälter vorkam als das von gestern.
Beim Rückweg zu den Jeeps entdeckten wir noch eine kleine Eidechse, die sich aber schnell wieder aus dem Staub machte. Beim Parkplatz entdeckten wir wieder einen kleinen Markt an dem die Einheimischen handgemachte Sachen anboten.
Wir fuhren dann wieder eine Weile, bis wir wieder auf eine kleine Schotterstraße kamen. Ohne Allradantrieb wäre es auch dieses Mal nicht gegangen, weil die Straße einfach in zu schlechtem Zustand war. Als wir wieder anhielten um uns einen weiteren Wasserfall anzusehen, diesmal den Cortina Yuruani. Der Wasservorhang schien honigfärbig, aber nicht weil das Wasser schmutzig war, sondern weil die Steine darunter hervorleuchteten. Der Reiseführer, Anna und ich gingen dann sogar noch hinter diesen Vorhang, auch wenn die Strömung teilweise stark war.
Nach einer Stunde fuhren wir dann wieder weiter zu einem Platz der sich Soroape nennte. Dort gab es ein kleines Dorf der Ureinwohner und einen Fluss. An dem Fluss gab es einen kleinen Naturpool, in den man von zwei Metern aus hineinspringen konnte. Es gab aber noch Löcher im Gestein und so entstanden kleine Naturpools mit Sprudel. Wir setzen uns dann alle in so einen Whirlpool hinein und es war einfach nur himmlisch: die Sonne schien, wir im kühlen Wasser, alle hatten gute Laune, keine Schule, kein Stress, einfach herrlich!
Karl und Guillaume fanden dann sogar eine Naturrutsche im Felsen, die sie immer und immer wieder hinunterrutschten. Hannah und ich machten inzwischen ein paar Schwimmbewerbe, bei denen ich jedes Mal gewann.
Da wir ja wieder weitermussten, brachten wir auf und fuhren nach San Francisco de Yuruaní, um dort zu Mittag zu essen. Dort gab es auch wieder ein paar kleine Stände mit Steinschmuck und anderen kleinen Souvenirs.
Nachher brachen wir zu einer anderen Aussichtsplattform auf, die wir nach zwei Stunden auf einer Schotterstraße erreichten. Dort bestaunten wir das Panorama und den Sonnenuntergang. Es sieht hier genauso aus wie in den ganzen Dinosaurier Filmen, endlos kann man in die Ferne sehen, ein paar Palmen und Flüsse, ewig viele Täler und Tafelberge und dazu noch das besondere Flair. Aus diesem Grund wurden diese Filme auch hier gedreht! Aber sogar als wir dort standen, sagten wir uns, wenn man eine Dinosaurierpuppe in den Nationalpark stellen würde, würde man sie nicht als störend, sondern als natürlich empfinden.
Nach weiteren zwei Stunden kamen wir mit den Jeeps in derselben Herberge an, in der wir schon letze Nacht geschlafen hatten.
Als wir am besagten Wasserfall (Quebrada de Jaspe) ankamen, wussten wir schon warum wir hier hergekommen waren. Das Interessante war nämlich nicht der Wasserfall, sondern der rote Stein, an dem das Wasser herunter rann. Wir nutzen wieder die Gelegenheit uns abzukühlen, auch wenn mir das Wasser noch kälter vorkam als das von gestern.
Beim Rückweg zu den Jeeps entdeckten wir noch eine kleine Eidechse, die sich aber schnell wieder aus dem Staub machte. Beim Parkplatz entdeckten wir wieder einen kleinen Markt an dem die Einheimischen handgemachte Sachen anboten.
Wir fuhren dann wieder eine Weile, bis wir wieder auf eine kleine Schotterstraße kamen. Ohne Allradantrieb wäre es auch dieses Mal nicht gegangen, weil die Straße einfach in zu schlechtem Zustand war. Als wir wieder anhielten um uns einen weiteren Wasserfall anzusehen, diesmal den Cortina Yuruani. Der Wasservorhang schien honigfärbig, aber nicht weil das Wasser schmutzig war, sondern weil die Steine darunter hervorleuchteten. Der Reiseführer, Anna und ich gingen dann sogar noch hinter diesen Vorhang, auch wenn die Strömung teilweise stark war.
Nach einer Stunde fuhren wir dann wieder weiter zu einem Platz der sich Soroape nennte. Dort gab es ein kleines Dorf der Ureinwohner und einen Fluss. An dem Fluss gab es einen kleinen Naturpool, in den man von zwei Metern aus hineinspringen konnte. Es gab aber noch Löcher im Gestein und so entstanden kleine Naturpools mit Sprudel. Wir setzen uns dann alle in so einen Whirlpool hinein und es war einfach nur himmlisch: die Sonne schien, wir im kühlen Wasser, alle hatten gute Laune, keine Schule, kein Stress, einfach herrlich!
Karl und Guillaume fanden dann sogar eine Naturrutsche im Felsen, die sie immer und immer wieder hinunterrutschten. Hannah und ich machten inzwischen ein paar Schwimmbewerbe, bei denen ich jedes Mal gewann.
Da wir ja wieder weitermussten, brachten wir auf und fuhren nach San Francisco de Yuruaní, um dort zu Mittag zu essen. Dort gab es auch wieder ein paar kleine Stände mit Steinschmuck und anderen kleinen Souvenirs.
Nachher brachen wir zu einer anderen Aussichtsplattform auf, die wir nach zwei Stunden auf einer Schotterstraße erreichten. Dort bestaunten wir das Panorama und den Sonnenuntergang. Es sieht hier genauso aus wie in den ganzen Dinosaurier Filmen, endlos kann man in die Ferne sehen, ein paar Palmen und Flüsse, ewig viele Täler und Tafelberge und dazu noch das besondere Flair. Aus diesem Grund wurden diese Filme auch hier gedreht! Aber sogar als wir dort standen, sagten wir uns, wenn man eine Dinosaurierpuppe in den Nationalpark stellen würde, würde man sie nicht als störend, sondern als natürlich empfinden.
Nach weiteren zwei Stunden kamen wir mit den Jeeps in derselben Herberge an, in der wir schon letze Nacht geschlafen hatten.
Donnerstag, 1. April 2010
Tag 200 - 20. März
Heute bin ich schon 200 Tage in Venezuela, ich kann es noch immer nicht fassen, dass die Zeit so schnell vergeht, denn in ungefähr vier Monaten bin ich schon wieder in Österreich!!
In der Frühe haben wir alles wieder in die Jeeps gepackt und gingen dann frühstücken. Ich habe mich wieder ein bisschen mit den Deutschen unterhalten, aber wir mussten dann auch schon aufbrechen. Im Innenhof gab es einen kleinen Markt, an dem handgemachte Ketten und bearbeitete Steine angeboten wurden.
Mit den Jeeps fuhren wir ein kleines Stück die Straße zurück, von der wir gestern gekommen waren, und bogen dann in eine Schotterstraße ein. Unsere Reiseführer schalteten den Allradantrieb ein, weil es sonst noch mühsamer wäre. Ein Gerumpel und Durchgeschüttel war das!
Erst nach zwei Stunden kamen wir in einem Ureinwohner-Dorf an, wo wir eine kurze Pause machten. Dann fuhren wir in einem, von dem Ureinwohnern selbst gemachten, Kanu den Fluss Aponwao entlang.
Nach einer halben Stunde Fahrt stiegen wir aus und marschierten dieselbe Zeit zu einem erstaunlichen Wasserfall, zum Salto Aponwao mit einer Höhe von 108 Metern!
Wir gingen dann durch den Dschungel hinunter zum Wasserfall um ihn noch besser betrachten zu können. Es war einfach spektakulär und unbeschreiblich schön. Auch wenn der Wasserfall nicht so viel Wasser hatte wie sonst, war es doch ergreifend!
Wir machten klarerweise wieder viele Fotos und auch Videos, damit man das auch ein bisschen mehr miterleben kann. Wer sie sehen will, dem zeige ich sie wenn ich wieder zurück in Österreich bin.
Nur ein paar Meter entfernt gab es einen Naturpool, den wir natürlich ausnutzen und uns darin badeten. Das Wasser war zwar nicht wirklich warm, aber es ging gerade noch und es war eine willkommene Abwechslung zur Hitze.
Später fuhren wir wieder mit den Kanus zurück zum Dorf der Ureinwohner, und danach mit den Jeeps in ein anderes Dörflein, in dem wir zu Mittag aßen. Es war ein kleines Dörflein mit ein paar Einwohnern, aber es gab dort eine Bäckerei für Touristen, die dort vorbeikamen.
Am weiteren Weg fuhren wir zu einem kleineren Wasserfall, dem Salto Kama mit 56 Metern an Höhe. Da es aber schon bald finster werden würde und wir noch einen weiten Weg vor uns hatten, mussten wir auch gleich wieder aufbrechen.
Wir fuhren durch San Francisco de Yuruaní weiter nach Santa Elena de Uairen, wo wir in einer Herberge Zimmer gemietet hatten. Dort gab es sogar einen Pool mit Rutsche, einen Whirlpool (der aber kein Wasser hatte), einen Garten und ein schönes Restaurant mit deutschen Karten und Beschriftungen, weil der Besitzer aus Deutschland stammte.
Nach dem Abendessen waren wir alle schon relativ müde und legten uns entweder in unseren Zimmern oder in den Hängematten im Garten hin.
In der Frühe haben wir alles wieder in die Jeeps gepackt und gingen dann frühstücken. Ich habe mich wieder ein bisschen mit den Deutschen unterhalten, aber wir mussten dann auch schon aufbrechen. Im Innenhof gab es einen kleinen Markt, an dem handgemachte Ketten und bearbeitete Steine angeboten wurden.
Mit den Jeeps fuhren wir ein kleines Stück die Straße zurück, von der wir gestern gekommen waren, und bogen dann in eine Schotterstraße ein. Unsere Reiseführer schalteten den Allradantrieb ein, weil es sonst noch mühsamer wäre. Ein Gerumpel und Durchgeschüttel war das!
Erst nach zwei Stunden kamen wir in einem Ureinwohner-Dorf an, wo wir eine kurze Pause machten. Dann fuhren wir in einem, von dem Ureinwohnern selbst gemachten, Kanu den Fluss Aponwao entlang.
Nach einer halben Stunde Fahrt stiegen wir aus und marschierten dieselbe Zeit zu einem erstaunlichen Wasserfall, zum Salto Aponwao mit einer Höhe von 108 Metern!
Wir gingen dann durch den Dschungel hinunter zum Wasserfall um ihn noch besser betrachten zu können. Es war einfach spektakulär und unbeschreiblich schön. Auch wenn der Wasserfall nicht so viel Wasser hatte wie sonst, war es doch ergreifend!
Wir machten klarerweise wieder viele Fotos und auch Videos, damit man das auch ein bisschen mehr miterleben kann. Wer sie sehen will, dem zeige ich sie wenn ich wieder zurück in Österreich bin.
Nur ein paar Meter entfernt gab es einen Naturpool, den wir natürlich ausnutzen und uns darin badeten. Das Wasser war zwar nicht wirklich warm, aber es ging gerade noch und es war eine willkommene Abwechslung zur Hitze.
Später fuhren wir wieder mit den Kanus zurück zum Dorf der Ureinwohner, und danach mit den Jeeps in ein anderes Dörflein, in dem wir zu Mittag aßen. Es war ein kleines Dörflein mit ein paar Einwohnern, aber es gab dort eine Bäckerei für Touristen, die dort vorbeikamen.
Am weiteren Weg fuhren wir zu einem kleineren Wasserfall, dem Salto Kama mit 56 Metern an Höhe. Da es aber schon bald finster werden würde und wir noch einen weiten Weg vor uns hatten, mussten wir auch gleich wieder aufbrechen.
Wir fuhren durch San Francisco de Yuruaní weiter nach Santa Elena de Uairen, wo wir in einer Herberge Zimmer gemietet hatten. Dort gab es sogar einen Pool mit Rutsche, einen Whirlpool (der aber kein Wasser hatte), einen Garten und ein schönes Restaurant mit deutschen Karten und Beschriftungen, weil der Besitzer aus Deutschland stammte.
Nach dem Abendessen waren wir alle schon relativ müde und legten uns entweder in unseren Zimmern oder in den Hängematten im Garten hin.
Tag 199 - 19. März
Nach einem ausgiebigen Frühstück brachte uns unser Gastpapa Jesús zum Flughafen in Puerto Ordaz. Dort warteten wir zuerst einmal auf die anderen Austauschschüler und die beiden Jeeps, mit denen wir in den nächsten Tagen unterwegs sein werden.
Als wir endlich alle zusammen waren, erfuhren wir wer von den Rotariern uns begleiten würde. Es waren zwei Frauen: Belkis und Roxana. Sie waren total freundlich und auch gleich aufgeregt wie wir.
Wir fuhren dann also los und fuhren und fuhren und fuhren durchs Nichts.
Irgendwann blieben wir einmal zum Mittagessen stehen und um ein bisschen zu rasten. Während wir so aßen, spazierte ein kleiner, grüner Vogel am Tisch herum und unterhielt uns.
Nachher fuhren wir zu einem Militärstützpunkt, weil Belkis einen alten Schulkollegen treffen wollte, der dort Offizier ist. Wir blieben aber nur kurz dort, weil wir auch schon weiter mussten. Wir machten nur ein paar Fotos und schon ging es weiter.
Während einer weiteren kleinen Pause entdeckten wir eine kleine Spinne, die wie sich später herausstellte eine giftige Tarantel war. Guillaume wollte sie zunächst noch angreifen, aber Paul (einer der Reiseführer) klärte ihn dann darüber auf, dass diese Tarantel ein Nervengift in sich hat, das zwar nicht tödlich ist, aber trotzdem Schaden anrichten kann.
Kurz vor Sonnenuntergang blieben wir noch an einer Aussichtswarte stehen, um die Sonne am Horizont verschwinden zu sehen.
Eine Weile später kamen wir auch schon in einer Art Herberge bei Rapidos de Kamoirán an. Wir Mädels bekamen zusammen ein Zimmer, die Burschen, die Reiseführer und unsere zwei Begleiterinnen auch. Als wir uns alle eingerichtet hatten gab es auch schon Abendessen in einem kleinen Speisesaal. Wir waren auch nicht die einzigen Gäste, denn eine deutsche Reisegruppe war auch zur gleichen Zeit beim Abendessen. Anna, Karl und ich unterhielten uns kurz mit ihnen, ehe wir uns wieder zu den anderen setzten.
Nachher überraschte uns Guillaume mit einer Feuershow; er wirbelte brennende Keulen durch die Luft und am Ende spuckte er sogar Feuer!! Wir wussten nicht, dass er das kann und waren deshalb noch erstaunter und beeindruckter.
Roxana lernte Hannah, Anna und mir dann sogar noch Merengue und wir tanzten über eine Stunde zur Musik. Der Rhythmus ist schneller als beim Salsa und man muss sich auch mehr bewegen.
Ein wenig später gingen wir noch zum nahe gelegenen Bach, wo sich ein paar von uns badeten. Mir war es aber einfach zu kalt und so setzte ich mich zu Hannah und Anna, die auch keine Lust hatten, und unterhielten uns.
Als wir endlich alle zusammen waren, erfuhren wir wer von den Rotariern uns begleiten würde. Es waren zwei Frauen: Belkis und Roxana. Sie waren total freundlich und auch gleich aufgeregt wie wir.
Wir fuhren dann also los und fuhren und fuhren und fuhren durchs Nichts.
Irgendwann blieben wir einmal zum Mittagessen stehen und um ein bisschen zu rasten. Während wir so aßen, spazierte ein kleiner, grüner Vogel am Tisch herum und unterhielt uns.
Nachher fuhren wir zu einem Militärstützpunkt, weil Belkis einen alten Schulkollegen treffen wollte, der dort Offizier ist. Wir blieben aber nur kurz dort, weil wir auch schon weiter mussten. Wir machten nur ein paar Fotos und schon ging es weiter.
Während einer weiteren kleinen Pause entdeckten wir eine kleine Spinne, die wie sich später herausstellte eine giftige Tarantel war. Guillaume wollte sie zunächst noch angreifen, aber Paul (einer der Reiseführer) klärte ihn dann darüber auf, dass diese Tarantel ein Nervengift in sich hat, das zwar nicht tödlich ist, aber trotzdem Schaden anrichten kann.
Kurz vor Sonnenuntergang blieben wir noch an einer Aussichtswarte stehen, um die Sonne am Horizont verschwinden zu sehen.
Eine Weile später kamen wir auch schon in einer Art Herberge bei Rapidos de Kamoirán an. Wir Mädels bekamen zusammen ein Zimmer, die Burschen, die Reiseführer und unsere zwei Begleiterinnen auch. Als wir uns alle eingerichtet hatten gab es auch schon Abendessen in einem kleinen Speisesaal. Wir waren auch nicht die einzigen Gäste, denn eine deutsche Reisegruppe war auch zur gleichen Zeit beim Abendessen. Anna, Karl und ich unterhielten uns kurz mit ihnen, ehe wir uns wieder zu den anderen setzten.
Nachher überraschte uns Guillaume mit einer Feuershow; er wirbelte brennende Keulen durch die Luft und am Ende spuckte er sogar Feuer!! Wir wussten nicht, dass er das kann und waren deshalb noch erstaunter und beeindruckter.
Roxana lernte Hannah, Anna und mir dann sogar noch Merengue und wir tanzten über eine Stunde zur Musik. Der Rhythmus ist schneller als beim Salsa und man muss sich auch mehr bewegen.
Ein wenig später gingen wir noch zum nahe gelegenen Bach, wo sich ein paar von uns badeten. Mir war es aber einfach zu kalt und so setzte ich mich zu Hannah und Anna, die auch keine Lust hatten, und unterhielten uns.
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