Heute war ein schöner nichts-tun Tag. Ich schlief lange und dann kam auch schon meine Gastmama vom Einkaufen nach Hause. Wir halfen ihr beim Herauftragen ins Apartment und danach beim einsortieren in die Küchenschränke.
Meine Gastmama sagte mir dann, dass wir doch Internet hätten und ich rief sogleich meine Eltern in Österreich an.
Am Nachmittag gingen Chantell und ich noch zum Pool und danach schauten wir fern.
lest hier, wie es mir gerade geht, was ich unternehme und wie man in venezuela als austauschschüler lebt
Mittwoch, 13. Januar 2010
Tag 117 - 27. Dezember
Von Valencia auf die Insel Margarita
Heute wurde ich von meiner Gastmama unabsichtlich aufgeweckt, aber das machte nichts, weil ich sowieso aufstehen wollte bzw. musste. [Ich hätte mir den Wecker auf meinem Handy gestellt, aber das Display ist kaputt und ich muss es erst anschauen lassen und im Notfall ein neues Handy kaufen.]
Nachdem auch Chantell endlich munter war, gingen wir zusammen in den Speisesaal um zu frühstücken. Dort gab es ein Buffet mit Toast, Muffins, Minicrossaints, Kaffee, ein paar Früchten und das war es dann auch schon. Es war zwar nicht überragend, und im Vergleich zum Hotel sogar eher schlecht, weil das Gebäck nicht ganz frisch war. Wir genossen es trotzdem.
Ich ging dann ein bisschen früher als die andern auf das Zimmer um meiner Kamera zu holen, damit ich noch ein paar Fotos vom Hotel und vom Garten machen konnte. Meiner Mama hätte es hier ganz besonders gefallen, alles auf alt gemacht, aber trotzdem exquisit und schön dekoriert. In der Lobby hang ein riesengroßer Spiegel [3 mal 5 Meter, mindestens] und das Geländer der Stiege war aus Eisen, aber nicht poliert, sondern irgendwie bearbeitet, sodass es „alt“ ausschaut.
Der Garten war auch nicht übel: ein Pool, daneben Palmen, Bäume, Büsche und eine grüne Wiese mit schönen Liegestühlen. Ziemlich idyllisch :)
Meine Gastmama checkte inzwischen aus und holte ein paar Koffer vom Zimmer. Ich holte dann noch meinen Riesenkoffer und wartete dann mit den anderen beiden in der Lobby auf das Taxi. Wir fuhren zum Flughafen und mussten dort noch auf den Piloten und meine Gastoma warten.
Chantell bekam eine Zeitschrift aus der ich ihr dann vorlas um die Zeit zu vertreiben. Aber sie ließen nicht lange auf sich warten, und schon ging es zum Fliegerparkplatz und wir setzen uns ins Flugzeug.
Wir flogen nicht direkt auf die Insel Margarita, weil wir tankten und meinen Gastpapa in Barcelona abholen mussten.
Nach zwei Stunden und einer Zwischenlandung kamen wir auf der traumhaften Insel an.
Mit dem Auto meiner Gasteltern und mit einem Taxi brachten wir uns, und vor allem unser Gepäck ins Apartment in Pampatar.
Wir blieben aber nur kurz dort, eigentlich nur um die Koffer in die Wohnung zu bringen, und fuhren dann zu sechst (!) in einem kleinen Auto zu, Restaurant Trimar nahe am Strand. Das Essen hat mir bisher hier immer geschmeckt, aber heute aß ich einen anderen Fisch als gewohnt und der schmeckte mir aber nicht so gut. (Der Nachtisch war aber lecker).
Danach gingen Chantell und ich noch hinaus zum Strand um ein paar Fotos zu machen. Sie spielte noch ein bisschen im Sand und dann fuhren wir „nach Hause“ ins Apartment.
Meine Gastschwester und ich gingen noch zum Pool und plantschten um die Wette.
Ein bisschen später gab ich meinem Gastpapa sein Weihnachtsgeschenk (ein Bildband von Österreich). Er freute sich sehr und sagte mir, dass seine Weihnachtsgeschenke im Haus in Lechería sind und dass wir sie bekommen, wenn wir zurück sind.
Dann schauten wir noch zusammen fern, ehe wir alle zu Bett gingen.
Heute wurde ich von meiner Gastmama unabsichtlich aufgeweckt, aber das machte nichts, weil ich sowieso aufstehen wollte bzw. musste. [Ich hätte mir den Wecker auf meinem Handy gestellt, aber das Display ist kaputt und ich muss es erst anschauen lassen und im Notfall ein neues Handy kaufen.]
Nachdem auch Chantell endlich munter war, gingen wir zusammen in den Speisesaal um zu frühstücken. Dort gab es ein Buffet mit Toast, Muffins, Minicrossaints, Kaffee, ein paar Früchten und das war es dann auch schon. Es war zwar nicht überragend, und im Vergleich zum Hotel sogar eher schlecht, weil das Gebäck nicht ganz frisch war. Wir genossen es trotzdem.
Ich ging dann ein bisschen früher als die andern auf das Zimmer um meiner Kamera zu holen, damit ich noch ein paar Fotos vom Hotel und vom Garten machen konnte. Meiner Mama hätte es hier ganz besonders gefallen, alles auf alt gemacht, aber trotzdem exquisit und schön dekoriert. In der Lobby hang ein riesengroßer Spiegel [3 mal 5 Meter, mindestens] und das Geländer der Stiege war aus Eisen, aber nicht poliert, sondern irgendwie bearbeitet, sodass es „alt“ ausschaut.
Der Garten war auch nicht übel: ein Pool, daneben Palmen, Bäume, Büsche und eine grüne Wiese mit schönen Liegestühlen. Ziemlich idyllisch :)
Meine Gastmama checkte inzwischen aus und holte ein paar Koffer vom Zimmer. Ich holte dann noch meinen Riesenkoffer und wartete dann mit den anderen beiden in der Lobby auf das Taxi. Wir fuhren zum Flughafen und mussten dort noch auf den Piloten und meine Gastoma warten.
Chantell bekam eine Zeitschrift aus der ich ihr dann vorlas um die Zeit zu vertreiben. Aber sie ließen nicht lange auf sich warten, und schon ging es zum Fliegerparkplatz und wir setzen uns ins Flugzeug.
Wir flogen nicht direkt auf die Insel Margarita, weil wir tankten und meinen Gastpapa in Barcelona abholen mussten.
Nach zwei Stunden und einer Zwischenlandung kamen wir auf der traumhaften Insel an.
Mit dem Auto meiner Gasteltern und mit einem Taxi brachten wir uns, und vor allem unser Gepäck ins Apartment in Pampatar.
Wir blieben aber nur kurz dort, eigentlich nur um die Koffer in die Wohnung zu bringen, und fuhren dann zu sechst (!) in einem kleinen Auto zu, Restaurant Trimar nahe am Strand. Das Essen hat mir bisher hier immer geschmeckt, aber heute aß ich einen anderen Fisch als gewohnt und der schmeckte mir aber nicht so gut. (Der Nachtisch war aber lecker).
Danach gingen Chantell und ich noch hinaus zum Strand um ein paar Fotos zu machen. Sie spielte noch ein bisschen im Sand und dann fuhren wir „nach Hause“ ins Apartment.
Meine Gastschwester und ich gingen noch zum Pool und plantschten um die Wette.
Ein bisschen später gab ich meinem Gastpapa sein Weihnachtsgeschenk (ein Bildband von Österreich). Er freute sich sehr und sagte mir, dass seine Weihnachtsgeschenke im Haus in Lechería sind und dass wir sie bekommen, wenn wir zurück sind.
Dann schauten wir noch zusammen fern, ehe wir alle zu Bett gingen.
Tag 116 - 26. Dezember
Caracas
Ich stand heute schon um sechs in der Früh auf, weil wir gestern ausgemacht hatten, dass die anderen mich um sieben im Hotel abholen würden um nach Caracas zu fahren. Um halb acht waren sie noch immer nicht da und meine Gastmama sagte mir ich solle im Hotel frühstücken gehen, weil wir am Weg in die Hauptstadt sicher keine Zeit haben werden. Ich ging dann alleine in den Frühstücksraum, aß zwei Arepas mit Eierspeise, trank Tee und ging wieder aufs Zimmer. Meine Gastcousins hatten noch immer nicht angerufen und mittlerweile war es schon acht. Wir riefen sie dann an, und fragten nach wo sie denn blieben. Eine halbe Stunde später wurden wir dann abgeholt und fuhren aber zuerst zum Haus meiner Gasttante, setzten meine Gastmama und Chantell ab, weil sie nicht mitfahren wollten und es fuhren dann nur meine Gastcousins und –cousinen mit.
Am Weg nach Caracas blieben wir doch noch stehen, weil die anderen noch nicht gefrühstückt hatten. Sie bestellten sich je einen riesigen Empanada, ich trank nur einen Apfelsaft, weil ich ja schon im Hotel gegessen hatte. Wir blieben nicht lange dort, und fuhren auch gleich weiter.
Als wir immer näher an Caracas herankamen, sah ich in den Hügeln neben den Straßen immer wieder ganz schäbige Häuser und Hütten, die weder verputzt noch gestrichen waren. Als wir immer weiter ins Zentrum kamen änderte sich das Bild aber: Hochhäuser, und nichts als Hochhäuser; und mir fiel auch auf, dass es ziemlich dreckig ist, obwohl die Städte unendlich viele Menschen beschäftig, die die Stadt säubern, man sieht diese auch, aber es ist trotzdem nicht sauber. (Es ist aber auch schwer bei einer Millionen Stadt alles sauber zu halten.) Wir fuhren am Plaza Venezolana vorbei, an dem sich jedes Jahr die neuen Studenten versammeln um ihren neuen Lebensabschnitt zu feiern bzw. einfach um zu feiern.
Es war schon zwölf als wir das Auto schließlich parkten. Erst jetzt sah ich was wir heute machen würden. Wir hatten am Parkplatz der Seilbahn von Caracas geparkt. Mitten in Caracas steht nämlich ein Berg (ja ein richtiger Berg, kein Hügel, ein BERG). Wir stellten uns gleich an um die Tickets zu kaufen um hinauffahren zu können. Es dauerte fast eine Stunde bis wir diese hatten (mit Schülerausweiß gab es auch eine kleine Ermäßigung, und es funktionierte auch mit meinem aus Österreich, weil ich von hier keinen hatte), dann mussten wir erst durch Gate und stellten uns an der endlosscheinenden Schlange an, die bis zum Einstieg zur Gondel führte. Das dauerte noch einmal eine knappe Stunde und es war auch ziemlich heiß heute (mindestens 35-40°C, es fühlte sich zumindest so an).
Als wir endlich in der Gondel saßen, waren wir einfach nur froh und erleichtert, dass wir auch einmal wieder sitzen konnten. Wir fuhren also ungefähr 15 Minuten den grünen und total bewachsenen Berg hinauf. Ich entdeckte sogar einen kleinen Wasserfall in Mitten der Bäume.
Oben angekommen, sahen wir zuerst an der einen Seite des Berges hinunter. Oder wir versuchten es; auf dieser Seite war nichts zu sehen, nur weiß. Alles voll mit Wolken und Nebel. „Das Tal der Wolken“ – beschrieb es ein Schild. Es war wirklich eigenartig, weil man wirklich nichts außer den Wolken sehen konnte, und diese konnte man nicht einmal wirklich als Wolken ausmachen, nur weiß. Als hätte man einen weißen Vorhang über das gesamte Tal gehängt.
Wir gingen dann den Besucherpfad weiter, um auch auf die andere Seite, auf Caracas hinunter sehen zu können. In der Hauptstadt leben zwischen 2-5 Millionen Menschen und das ist nur eine Schätzung, wegen der vielen Vororte und Slums. Ich konnte außer Stadt nur Stadt sehen und dahinter noch mehr Stadt. Es war wirklich überwältigend, wie riesengroß Caracas doch ist. Man glaubt es erst, wenn man es mit eigenen Augen sieht.
Beim Rückweg entdeckte ich einen Informationsstand über Caracas und wollte fragen, ob sie nicht auch eine Broschüre oder so für mich hätten. Der Mann dort war sehr nett und konnte sogar ein bisschen Englisch. (Ich habe zwar auch Spanisch angefangen zu reden, aber die anderen versuchen dann immer auf English zu reden, weil sie meine Augen sehen, und daher wissen, dass ich nicht von hier bin. Es ist auch so offensichtlich dass ich nicht von hier bin. Ich bin noch immer weiß wie Schnee und ich glaube ich werde nie braun oder auch nur bräunlicher). Am Ende bekam ich dann eine Karte von ganz Venezuela, einen Schlüsselanhänger, einen Block und noch ein bisschen Informationsmaterial über eine Führung „unten“ in der Stadt. Die Führung wäre auch kostenlos, aber wir hatten leider keine Zeit.
Wir gingen dann Richtung Seilbahn zurück, aber noch weiter in diese Richtung. An einem kleinen Platz wurden Süßigkeiten und frische Erdbeeren verkauft. Und von dort aus fuhren wir in einem „Geländewagentaxi“ ein bisschen durch den Wald, oder eher Dschungel zu einem anderen Platz an dem sie noch mehr Süßigkeiten und auch Souvenirs verkauften. Aber wir fanden auch einige Restaurants und da wir schon ein bisschen müde und hungrig waren, setzten wir uns in eines hinein. Auch hier gab es die leckeren frischen Erdbeersäfte, aber die waren ohne Zucker. (Ich dachte immer, dass man die nicht Zuckern muss, weil die Erdbeeren ja schon so süß sind, aber wir mussten extrem viel Zucker dazugeben, damit es uns schmeckte).
Nach dem Essen kaufte ich noch ein paar Ansichtskarten und ein paar Andenken für mich und meine Lieben zuhause.
Wir fuhren dann wieder mit den Geländewagen zurück und dann auch mit der Seilbahn den Berg wieder hinunter. Es standen nun noch mehr Menschen in der Schlange um hinauffahren zu können. (Ich wusste vorher nicht, dass die Seilbahn bis um zehn in der Nacht in Betrieb ist.) Mir wurde da noch einmal bewusst wie groß Caracas doch wirklich ist.
Zurück beim Auto, zahlten wir das Ticket und machten uns auf den Weg durch die Großstadt. Wir fuhren noch an Miraflor, das „weiße Haus“ von Venezuela, vorbei. Der Verkehr war nicht so schlimm, aber wir fuhren trotzdem rund drei Stunden nach Valencia.
Zurück im Hotel, packten wir alle unsere Koffer zusammen, weil wir morgen auf die Insel Margarita fliegen werden um Silvester und noch ein paar Ferientage dort zu verbringen.
Ich stand heute schon um sechs in der Früh auf, weil wir gestern ausgemacht hatten, dass die anderen mich um sieben im Hotel abholen würden um nach Caracas zu fahren. Um halb acht waren sie noch immer nicht da und meine Gastmama sagte mir ich solle im Hotel frühstücken gehen, weil wir am Weg in die Hauptstadt sicher keine Zeit haben werden. Ich ging dann alleine in den Frühstücksraum, aß zwei Arepas mit Eierspeise, trank Tee und ging wieder aufs Zimmer. Meine Gastcousins hatten noch immer nicht angerufen und mittlerweile war es schon acht. Wir riefen sie dann an, und fragten nach wo sie denn blieben. Eine halbe Stunde später wurden wir dann abgeholt und fuhren aber zuerst zum Haus meiner Gasttante, setzten meine Gastmama und Chantell ab, weil sie nicht mitfahren wollten und es fuhren dann nur meine Gastcousins und –cousinen mit.
Am Weg nach Caracas blieben wir doch noch stehen, weil die anderen noch nicht gefrühstückt hatten. Sie bestellten sich je einen riesigen Empanada, ich trank nur einen Apfelsaft, weil ich ja schon im Hotel gegessen hatte. Wir blieben nicht lange dort, und fuhren auch gleich weiter.
Als wir immer näher an Caracas herankamen, sah ich in den Hügeln neben den Straßen immer wieder ganz schäbige Häuser und Hütten, die weder verputzt noch gestrichen waren. Als wir immer weiter ins Zentrum kamen änderte sich das Bild aber: Hochhäuser, und nichts als Hochhäuser; und mir fiel auch auf, dass es ziemlich dreckig ist, obwohl die Städte unendlich viele Menschen beschäftig, die die Stadt säubern, man sieht diese auch, aber es ist trotzdem nicht sauber. (Es ist aber auch schwer bei einer Millionen Stadt alles sauber zu halten.) Wir fuhren am Plaza Venezolana vorbei, an dem sich jedes Jahr die neuen Studenten versammeln um ihren neuen Lebensabschnitt zu feiern bzw. einfach um zu feiern.
Es war schon zwölf als wir das Auto schließlich parkten. Erst jetzt sah ich was wir heute machen würden. Wir hatten am Parkplatz der Seilbahn von Caracas geparkt. Mitten in Caracas steht nämlich ein Berg (ja ein richtiger Berg, kein Hügel, ein BERG). Wir stellten uns gleich an um die Tickets zu kaufen um hinauffahren zu können. Es dauerte fast eine Stunde bis wir diese hatten (mit Schülerausweiß gab es auch eine kleine Ermäßigung, und es funktionierte auch mit meinem aus Österreich, weil ich von hier keinen hatte), dann mussten wir erst durch Gate und stellten uns an der endlosscheinenden Schlange an, die bis zum Einstieg zur Gondel führte. Das dauerte noch einmal eine knappe Stunde und es war auch ziemlich heiß heute (mindestens 35-40°C, es fühlte sich zumindest so an).
Als wir endlich in der Gondel saßen, waren wir einfach nur froh und erleichtert, dass wir auch einmal wieder sitzen konnten. Wir fuhren also ungefähr 15 Minuten den grünen und total bewachsenen Berg hinauf. Ich entdeckte sogar einen kleinen Wasserfall in Mitten der Bäume.
Oben angekommen, sahen wir zuerst an der einen Seite des Berges hinunter. Oder wir versuchten es; auf dieser Seite war nichts zu sehen, nur weiß. Alles voll mit Wolken und Nebel. „Das Tal der Wolken“ – beschrieb es ein Schild. Es war wirklich eigenartig, weil man wirklich nichts außer den Wolken sehen konnte, und diese konnte man nicht einmal wirklich als Wolken ausmachen, nur weiß. Als hätte man einen weißen Vorhang über das gesamte Tal gehängt.
Wir gingen dann den Besucherpfad weiter, um auch auf die andere Seite, auf Caracas hinunter sehen zu können. In der Hauptstadt leben zwischen 2-5 Millionen Menschen und das ist nur eine Schätzung, wegen der vielen Vororte und Slums. Ich konnte außer Stadt nur Stadt sehen und dahinter noch mehr Stadt. Es war wirklich überwältigend, wie riesengroß Caracas doch ist. Man glaubt es erst, wenn man es mit eigenen Augen sieht.
Beim Rückweg entdeckte ich einen Informationsstand über Caracas und wollte fragen, ob sie nicht auch eine Broschüre oder so für mich hätten. Der Mann dort war sehr nett und konnte sogar ein bisschen Englisch. (Ich habe zwar auch Spanisch angefangen zu reden, aber die anderen versuchen dann immer auf English zu reden, weil sie meine Augen sehen, und daher wissen, dass ich nicht von hier bin. Es ist auch so offensichtlich dass ich nicht von hier bin. Ich bin noch immer weiß wie Schnee und ich glaube ich werde nie braun oder auch nur bräunlicher). Am Ende bekam ich dann eine Karte von ganz Venezuela, einen Schlüsselanhänger, einen Block und noch ein bisschen Informationsmaterial über eine Führung „unten“ in der Stadt. Die Führung wäre auch kostenlos, aber wir hatten leider keine Zeit.
Wir gingen dann Richtung Seilbahn zurück, aber noch weiter in diese Richtung. An einem kleinen Platz wurden Süßigkeiten und frische Erdbeeren verkauft. Und von dort aus fuhren wir in einem „Geländewagentaxi“ ein bisschen durch den Wald, oder eher Dschungel zu einem anderen Platz an dem sie noch mehr Süßigkeiten und auch Souvenirs verkauften. Aber wir fanden auch einige Restaurants und da wir schon ein bisschen müde und hungrig waren, setzten wir uns in eines hinein. Auch hier gab es die leckeren frischen Erdbeersäfte, aber die waren ohne Zucker. (Ich dachte immer, dass man die nicht Zuckern muss, weil die Erdbeeren ja schon so süß sind, aber wir mussten extrem viel Zucker dazugeben, damit es uns schmeckte).
Nach dem Essen kaufte ich noch ein paar Ansichtskarten und ein paar Andenken für mich und meine Lieben zuhause.
Wir fuhren dann wieder mit den Geländewagen zurück und dann auch mit der Seilbahn den Berg wieder hinunter. Es standen nun noch mehr Menschen in der Schlange um hinauffahren zu können. (Ich wusste vorher nicht, dass die Seilbahn bis um zehn in der Nacht in Betrieb ist.) Mir wurde da noch einmal bewusst wie groß Caracas doch wirklich ist.
Zurück beim Auto, zahlten wir das Ticket und machten uns auf den Weg durch die Großstadt. Wir fuhren noch an Miraflor, das „weiße Haus“ von Venezuela, vorbei. Der Verkehr war nicht so schlimm, aber wir fuhren trotzdem rund drei Stunden nach Valencia.
Zurück im Hotel, packten wir alle unsere Koffer zusammen, weil wir morgen auf die Insel Margarita fliegen werden um Silvester und noch ein paar Ferientage dort zu verbringen.
Tag 115 - 25. Dezember
Strand
Ich wachte heute erst um elf auf, und stellte fest, dass die anderen schon munter waren und in der Küche frühstückten. Ich gesellte mich dazu und danach packten wir schon die Autos zum wegfahren, weil wir ja zum Strand fahren wollten. Da Valencia aber nicht direkt am Meer liegt, fuhren wir über zwei Stunden Richtung Puerto Cabello und dort an einen Strand. Es war total schön dort: Palmen, schöner Sand, sauberes Meer mit tollen Wellen und nicht zu viele Leute.
Wir spielten abwechselnd Strandtennis und danach warfen wir uns wieder ins Meer. Wir aßen Austern mit Zitrone (sooo lecker!) und später dann Fisch mit Platanos mit Käse. Meine Gastcousins und ich sind dann noch Banana-Boat gefahren. Das war total lustig, aber leider sind sie nicht zu wild gefahren und ich bin deswegen auch einmal alleine oben sitzen geblieben.
Meine Gastfamilie möchte zu Ostern oder erst im Juli eine Reise zusammen unternehmen; entweder in die Grand Sabana (eine Wüste im Süden des Landes) oder auf die Inseln „Los Roques“, die östlich von der Insel Margarita liegen und extrem schön sein sollen. Sie werden dann zusammen ein Konto eröffnen und jeden Monat etwas einzahlen (sonst funktioniert das hier nämlich nicht, weil die Leute hier oft Versprechungen machen, die sie dann nicht halten). Ich darf dann wahrscheinlich auch mitfahren und ich freue mich schon total.
Als es zu Dämmern anfing, machten wir uns wieder auf den Heimweg und besuchten noch ein paar Freunde von Eber, aber dann ging es gleich weiter zum Hause meiner Gasttante. Dort konnten wir uns auch endlich vom Meerwasser befreien und machten Pläne für den morgigen Tag.
Ich wachte heute erst um elf auf, und stellte fest, dass die anderen schon munter waren und in der Küche frühstückten. Ich gesellte mich dazu und danach packten wir schon die Autos zum wegfahren, weil wir ja zum Strand fahren wollten. Da Valencia aber nicht direkt am Meer liegt, fuhren wir über zwei Stunden Richtung Puerto Cabello und dort an einen Strand. Es war total schön dort: Palmen, schöner Sand, sauberes Meer mit tollen Wellen und nicht zu viele Leute.
Wir spielten abwechselnd Strandtennis und danach warfen wir uns wieder ins Meer. Wir aßen Austern mit Zitrone (sooo lecker!) und später dann Fisch mit Platanos mit Käse. Meine Gastcousins und ich sind dann noch Banana-Boat gefahren. Das war total lustig, aber leider sind sie nicht zu wild gefahren und ich bin deswegen auch einmal alleine oben sitzen geblieben.
Meine Gastfamilie möchte zu Ostern oder erst im Juli eine Reise zusammen unternehmen; entweder in die Grand Sabana (eine Wüste im Süden des Landes) oder auf die Inseln „Los Roques“, die östlich von der Insel Margarita liegen und extrem schön sein sollen. Sie werden dann zusammen ein Konto eröffnen und jeden Monat etwas einzahlen (sonst funktioniert das hier nämlich nicht, weil die Leute hier oft Versprechungen machen, die sie dann nicht halten). Ich darf dann wahrscheinlich auch mitfahren und ich freue mich schon total.
Als es zu Dämmern anfing, machten wir uns wieder auf den Heimweg und besuchten noch ein paar Freunde von Eber, aber dann ging es gleich weiter zum Hause meiner Gasttante. Dort konnten wir uns auch endlich vom Meerwasser befreien und machten Pläne für den morgigen Tag.
Mittwoch, 6. Januar 2010
Tag 114 - 24. Dezember
Weihnachten
Heute bin ich wieder um die gleiche Zeit aufgestanden wie gestern, aber meine Gastmama war noch nicht fertig mit dem Koffer packen, weil sie und Chantell heute zu mir ins Zimmer siedeln. Ein bisschen später brachten wir dann aber alle Sachen ins andere Hotelzimmer und gingen dann hinunter in die Lobby um auf Eber und Carlos zu warten, die uns abholen sollten. Wir mussten über eine Stunde warten, weil so viel Verkehr war. Ich habe inzwischen kurz mit meinen Eltern in Österreich mit meinem Handy telefoniert.
[ungefähr 10€ für ein zwei Minuten Überseegespräch, aber da ich mein Guthaben sowieso nie aufbrauche und jeden Monat 5€ hinauf laden muss, war das schon okay.] Nach und während dem Gespräch ist mich das Heimweh überkommen und mir sind die Tränen übers Gesicht geronnen. Meine Gastmama war ganz besorgt und fragte mich was los sei und ob es ist, weil ich hier bin und nicht Weihnachten in Österreich mit meiner Familie feiere. Ich nickte nur und sie nahm mich dann in den Arm und sagte, dass ich dafür mit ihnen hier bin!
Es war dann noch ein bisschen schwer, dass ich mich damit abfand, aber da ich in dem Moment es nicht ändern konnte, war es bald wieder vorbei.
Eber und Carlos kamen dann endlich beim Hotel an und brachten uns in ein Einkaufszentrum. Unser erster Weg war der zu einem Coffeeshop, weil wir im Hotel noch nichts gefrühstückt hatten. Wir bestellten für jeden einen Kaffe und ein Stück Gebäck, wir mussten über eine halbe Stunde darauf warten, weil so viele Leute dort waren.
Danach wollte ich mir eine neue Jeans kaufen, aber ich fand leider keine, nur eine kurze Hose. Das war aber auch okay, da mir auch meine kurzen Hosen alle zu klein geworden sind. Die Schlange zur Kassa wand sich durch das gesamte Geschäft und ich stand dort eine knappe Stunde nur damit ich zahlen konnte.
Meine Gastmama kaufte inzwischen noch weitere Weihnachtsgeschenke, die sie gestern nicht bekommen hatte und danach fuhren wir zum Haus meiner Gasttante. Dort waren schon andere Verwandte von meiner Gastmama, die gestern noch nicht da waren. Fast alle saßen um den Küchentisch und waren damit beschäftigt Ayacas zu machen. (Ayacas sind das typische Weihnachtsessen in Venezuela, zusammen mit dem „Pan de Jamón“. Ein Ayaca ist eine Teigtasche mit Fleisch, Oliven, Tomaten und Rosinen, die dann in Blätter einer Pflanze (ich weiß den Namen leider nicht) gewickelt, mit einer Schnur zugebunden und dann in kochendem Wasser gekocht wird. Mir schmeckt es aber nicht.)
Meine Gastoma kochte für Chantell und mich Nudeln, weil wir schon so hungrig waren. Sie machte dann auch noch ein paar Kastanien, die ziemlich lecker waren. Ich ging danach mit Chantell fernsehen, weil die anderen mit Ayaca machen und anderen Vorbereitungen beschäftigt waren, und wir ihnen nur im Weg standen.
Gegen 11 in der Nacht rief mich dann meine Gastmama, weil das Bad frei war und wir uns alle für die eigentliche „Weihnachtsfeier“ herrichten werden würden. Chantell hatte ein schönes rosafarbenes Kleid an und ich habe auch mein rosarotes Kleid mitgehabt. (Es hat sich dann nur noch meine Gastmama und ein meiner Gastcousinen umgezogen, und die anderen sind in ihrem „normalen“ Gewand geblieben).
Inzwischen saßen die anderen vor dem Haus und tranken Bier und feierten schon ein bisschen.
Danach deckten meine Gasttante und ich den Tisch. Die anderen ließen noch auf sich warten, und kamen erst eine Stunde später dazu, ich langweilte mich ein wenig, weil es in Österreich doch anders ist. (Ich meine an Weihnachten wollen doch alle beisammen sitzen und hier ist jeder seinen eigenen Dingen nachgegangen.)
Endlich saßen wir dann alle zusammen um den Tisch und meine Gastmama fing als erste an einen Toast auszusprechen. Sie sagte, dass sie froh ist, dass wir Weihnachten dieses Jahr zusammen in Valencia feiern können und sie ist auch froh und dankbar, dass ich mich so gut in die Familie integriert habe und dass ich ganz als Familienmitglied akzeptiert bin. Ich freute mich total und dann sagten die anderen auch ein paar Worte bis ich an der Reihe war. Ich bedankte mich auch dafür in Valencia sein zu können und dass Weihnachten dieses Jahr ein echtes Abenteuer wird, weil es soooo anders ist als gewohnt. In diesen Momenten war ich dann in der erhofften Weihnachtsstimmung, die ich hier so verzweifelt gesucht habe, den ganzen Advent lang, und es war dann wirklich Weihnachten für mich. Das war mein größtes Geschenk, und eigentlich wollte ich nur das eine: in meiner „neuen“ Familie aufgenommen und akzeptiert werden und ich war nur froh, dass mir dieser „Wunsch“ erfüllt wurde.
Danach fingen wir alle an zu essen. Es war sehr ungewohnt, weil jeder mit jedem zur gleichen Zeit sprach und da alle schon ein bisschen „angeheitert“ waren, war es auch laut und ein bisschen unkontrolliert. Es war aber nicht unangenehm für mich, weil ich ja ein typisch venezolanisches Weihnachtsfest miterleben wollte.
Einige waren nach ein paar Minuten schon fertig mit dem Essen und schön langsam verlagerte sich die Feier wieder nach draußen vor die Tür. Chantell wollte dann unbedingt die Geschenke aufmachen und versuchte die anderen zusammenzutrommeln, was ihr aber nicht gelungen ist.
Erst gegen halb zwei in der Nacht saßen wir dann im Haus um die Geschenke versammelt und mein Gastbruder Carlos fing an seine Geschenke zu verteilen. Hier überreicht jeder seine Geschenke persönlich, alle schauen dabei angespannt zu und rufen „Aufmachen- Was bekommst du? – Schneller aufmachen, oder eben aufreißen! – Was ist es?“. Alle klatschen dann noch im Takt dazu.
Ich bekam auch ein Geschenk von Carlos, mit dem hatte ich zwar überhaupt nicht gerechnet, aber ich freute mich dafür umso mehr, als ich das Packerl aufmachte. Er schenkte mir einen Puzzleball mit ganz vielen bunten Kreaturen drauf, und ich muss sagen, ich freute mich wirklich darüber.
Danach war meine Gastmama an der Reihe. Sie überreichte einige Geschenke und alle anderen riefen das Sprüchlein. Sie gab dann ein Geschenk ihrem Bruder und als er es aufmachte, nahm sie es ihm wieder weg und sagte, dass das gar nicht für ihn bestimmt sei und dass sie sich vertan hatte. Wir lachten alle nur darüber. In Wahrheit war es nämlich mein Geschenk, das sie mir dann im nächsten Moment gab. Ich bekam drei Hosen (zwei kurze und eine dreiviertel Hose).
Dann war auch schon ich an der Reihe; ich beschenkte Carlos, Chantell und meine Gastmama. Meine Eltern haben mir im letzten Packet noch ein Geschenk für Chantell und meine Gastmama, und ein paar andere Sachen zum Verschenken mitgeschickt. Alle haben sich total gefreut, aber da ich vorher nicht genau wusste, wie viele wir an Weihnachten sein werden, habe ich noch ein bisschen österreichische Musik mitgenommen und den anderen geschenkt.
Meine Eltern haben mir aber nicht nur Geschenke zum Verschenken mitgeschickt, sondern auch eine Reihe Packerl, die für mich bestimmt waren. Ich bekam eine Sheepworld Kuscheldecke, einen Spanischkalender (jeden Tag ein paar neue nützliche Sachen auf Spanisch), total schöne Ohrringe, einen Schneemannanhänger für mein Nominationarmband, eine Schneekugel von meinen Eltern und eine von Oma und Opa, Kekse, von meiner Schwester einen großen Wandkalender und einen kleinen mit Lesezeichen und noch ein paar andere Sachen. Eine Freundin hat mir noch eine Box mitgegeben, bevor ich nach Venezuela geflogen bin, und dort war auch ein Weihnachtsgeschenk für mich drinnen. Leckere Lebkuchen und ein Foto! Ich bedanke mich hier gleich an dieser Stelle für alle Geschenke, die ich aus Österreich bekommen habe :)
Nachdem wir alle Geschenke überreicht hatten, richteten wir ein paar Matratzen her, weil wir alle schon ein wenig müde waren und gingen dann gegen vier ins Bett.
Heute bin ich wieder um die gleiche Zeit aufgestanden wie gestern, aber meine Gastmama war noch nicht fertig mit dem Koffer packen, weil sie und Chantell heute zu mir ins Zimmer siedeln. Ein bisschen später brachten wir dann aber alle Sachen ins andere Hotelzimmer und gingen dann hinunter in die Lobby um auf Eber und Carlos zu warten, die uns abholen sollten. Wir mussten über eine Stunde warten, weil so viel Verkehr war. Ich habe inzwischen kurz mit meinen Eltern in Österreich mit meinem Handy telefoniert.
[ungefähr 10€ für ein zwei Minuten Überseegespräch, aber da ich mein Guthaben sowieso nie aufbrauche und jeden Monat 5€ hinauf laden muss, war das schon okay.] Nach und während dem Gespräch ist mich das Heimweh überkommen und mir sind die Tränen übers Gesicht geronnen. Meine Gastmama war ganz besorgt und fragte mich was los sei und ob es ist, weil ich hier bin und nicht Weihnachten in Österreich mit meiner Familie feiere. Ich nickte nur und sie nahm mich dann in den Arm und sagte, dass ich dafür mit ihnen hier bin!
Es war dann noch ein bisschen schwer, dass ich mich damit abfand, aber da ich in dem Moment es nicht ändern konnte, war es bald wieder vorbei.
Eber und Carlos kamen dann endlich beim Hotel an und brachten uns in ein Einkaufszentrum. Unser erster Weg war der zu einem Coffeeshop, weil wir im Hotel noch nichts gefrühstückt hatten. Wir bestellten für jeden einen Kaffe und ein Stück Gebäck, wir mussten über eine halbe Stunde darauf warten, weil so viele Leute dort waren.
Danach wollte ich mir eine neue Jeans kaufen, aber ich fand leider keine, nur eine kurze Hose. Das war aber auch okay, da mir auch meine kurzen Hosen alle zu klein geworden sind. Die Schlange zur Kassa wand sich durch das gesamte Geschäft und ich stand dort eine knappe Stunde nur damit ich zahlen konnte.
Meine Gastmama kaufte inzwischen noch weitere Weihnachtsgeschenke, die sie gestern nicht bekommen hatte und danach fuhren wir zum Haus meiner Gasttante. Dort waren schon andere Verwandte von meiner Gastmama, die gestern noch nicht da waren. Fast alle saßen um den Küchentisch und waren damit beschäftigt Ayacas zu machen. (Ayacas sind das typische Weihnachtsessen in Venezuela, zusammen mit dem „Pan de Jamón“. Ein Ayaca ist eine Teigtasche mit Fleisch, Oliven, Tomaten und Rosinen, die dann in Blätter einer Pflanze (ich weiß den Namen leider nicht) gewickelt, mit einer Schnur zugebunden und dann in kochendem Wasser gekocht wird. Mir schmeckt es aber nicht.)
Meine Gastoma kochte für Chantell und mich Nudeln, weil wir schon so hungrig waren. Sie machte dann auch noch ein paar Kastanien, die ziemlich lecker waren. Ich ging danach mit Chantell fernsehen, weil die anderen mit Ayaca machen und anderen Vorbereitungen beschäftigt waren, und wir ihnen nur im Weg standen.
Gegen 11 in der Nacht rief mich dann meine Gastmama, weil das Bad frei war und wir uns alle für die eigentliche „Weihnachtsfeier“ herrichten werden würden. Chantell hatte ein schönes rosafarbenes Kleid an und ich habe auch mein rosarotes Kleid mitgehabt. (Es hat sich dann nur noch meine Gastmama und ein meiner Gastcousinen umgezogen, und die anderen sind in ihrem „normalen“ Gewand geblieben).
Inzwischen saßen die anderen vor dem Haus und tranken Bier und feierten schon ein bisschen.
Danach deckten meine Gasttante und ich den Tisch. Die anderen ließen noch auf sich warten, und kamen erst eine Stunde später dazu, ich langweilte mich ein wenig, weil es in Österreich doch anders ist. (Ich meine an Weihnachten wollen doch alle beisammen sitzen und hier ist jeder seinen eigenen Dingen nachgegangen.)
Endlich saßen wir dann alle zusammen um den Tisch und meine Gastmama fing als erste an einen Toast auszusprechen. Sie sagte, dass sie froh ist, dass wir Weihnachten dieses Jahr zusammen in Valencia feiern können und sie ist auch froh und dankbar, dass ich mich so gut in die Familie integriert habe und dass ich ganz als Familienmitglied akzeptiert bin. Ich freute mich total und dann sagten die anderen auch ein paar Worte bis ich an der Reihe war. Ich bedankte mich auch dafür in Valencia sein zu können und dass Weihnachten dieses Jahr ein echtes Abenteuer wird, weil es soooo anders ist als gewohnt. In diesen Momenten war ich dann in der erhofften Weihnachtsstimmung, die ich hier so verzweifelt gesucht habe, den ganzen Advent lang, und es war dann wirklich Weihnachten für mich. Das war mein größtes Geschenk, und eigentlich wollte ich nur das eine: in meiner „neuen“ Familie aufgenommen und akzeptiert werden und ich war nur froh, dass mir dieser „Wunsch“ erfüllt wurde.
Danach fingen wir alle an zu essen. Es war sehr ungewohnt, weil jeder mit jedem zur gleichen Zeit sprach und da alle schon ein bisschen „angeheitert“ waren, war es auch laut und ein bisschen unkontrolliert. Es war aber nicht unangenehm für mich, weil ich ja ein typisch venezolanisches Weihnachtsfest miterleben wollte.
Einige waren nach ein paar Minuten schon fertig mit dem Essen und schön langsam verlagerte sich die Feier wieder nach draußen vor die Tür. Chantell wollte dann unbedingt die Geschenke aufmachen und versuchte die anderen zusammenzutrommeln, was ihr aber nicht gelungen ist.
Erst gegen halb zwei in der Nacht saßen wir dann im Haus um die Geschenke versammelt und mein Gastbruder Carlos fing an seine Geschenke zu verteilen. Hier überreicht jeder seine Geschenke persönlich, alle schauen dabei angespannt zu und rufen „Aufmachen- Was bekommst du? – Schneller aufmachen, oder eben aufreißen! – Was ist es?“. Alle klatschen dann noch im Takt dazu.
Ich bekam auch ein Geschenk von Carlos, mit dem hatte ich zwar überhaupt nicht gerechnet, aber ich freute mich dafür umso mehr, als ich das Packerl aufmachte. Er schenkte mir einen Puzzleball mit ganz vielen bunten Kreaturen drauf, und ich muss sagen, ich freute mich wirklich darüber.
Danach war meine Gastmama an der Reihe. Sie überreichte einige Geschenke und alle anderen riefen das Sprüchlein. Sie gab dann ein Geschenk ihrem Bruder und als er es aufmachte, nahm sie es ihm wieder weg und sagte, dass das gar nicht für ihn bestimmt sei und dass sie sich vertan hatte. Wir lachten alle nur darüber. In Wahrheit war es nämlich mein Geschenk, das sie mir dann im nächsten Moment gab. Ich bekam drei Hosen (zwei kurze und eine dreiviertel Hose).
Dann war auch schon ich an der Reihe; ich beschenkte Carlos, Chantell und meine Gastmama. Meine Eltern haben mir im letzten Packet noch ein Geschenk für Chantell und meine Gastmama, und ein paar andere Sachen zum Verschenken mitgeschickt. Alle haben sich total gefreut, aber da ich vorher nicht genau wusste, wie viele wir an Weihnachten sein werden, habe ich noch ein bisschen österreichische Musik mitgenommen und den anderen geschenkt.
Meine Eltern haben mir aber nicht nur Geschenke zum Verschenken mitgeschickt, sondern auch eine Reihe Packerl, die für mich bestimmt waren. Ich bekam eine Sheepworld Kuscheldecke, einen Spanischkalender (jeden Tag ein paar neue nützliche Sachen auf Spanisch), total schöne Ohrringe, einen Schneemannanhänger für mein Nominationarmband, eine Schneekugel von meinen Eltern und eine von Oma und Opa, Kekse, von meiner Schwester einen großen Wandkalender und einen kleinen mit Lesezeichen und noch ein paar andere Sachen. Eine Freundin hat mir noch eine Box mitgegeben, bevor ich nach Venezuela geflogen bin, und dort war auch ein Weihnachtsgeschenk für mich drinnen. Leckere Lebkuchen und ein Foto! Ich bedanke mich hier gleich an dieser Stelle für alle Geschenke, die ich aus Österreich bekommen habe :)
Nachdem wir alle Geschenke überreicht hatten, richteten wir ein paar Matratzen her, weil wir alle schon ein wenig müde waren und gingen dann gegen vier ins Bett.
Dienstag, 5. Januar 2010
Tag 113 - 23. Dezember
Colonia Tovar
Da mir meine Gastmama gestern in der Nacht noch gesagt hat, dass wir heute nicht zu früh aufstehen werden, ist mein Wecker erst um halb neun abgegangen. Eine Stunde später (und mit Verspätung) wurden wir von Eber abgeholt und sind zusammen zum Haus meiner Gasttante gefahren.
Dort frühstückten wir zusammen mit meiner Gastoma, zwei Geschwister meiner Gastmama, und ein paar Nichten und Neffen. Es gab Empanadas, die nicht frittiert waren (und so sind sie auch am besten, einfach gegrillt!) zusammen mit Eierspeise und Kaffe- einfach nur lecker! Eber, mein Gastcousin, schlug dann vor zur Colonia Tovar zu fahren, weil es einigermaßen in der Nähe ist. Ich hatte schon vorher davon gehört und war total begeistert von der Idee; so komme ich auch mehr herum und sehe was von Venezuela. (zur Erklärung: Colonia Tovar ist eine Stadt in den Bergen, die Städten oder Dörfern in Deutschland nachempfunden ist.) Zuerst wollte meiner Gastschwester nicht mit, aber ich konnte sie dann erfolgreich überreden mitzufahren. Meine Gastmama wollte gar nicht mitfahren und ist lieber mit ihrer Schwester in ein Einkaufszentrum gefahren um noch ein paar letzte Weihnachtseinkäufe zu erledigen.
Bevor wir aber wirklich aufgebrochen sind, tankten wir noch die Autos voll und kauften ein paar Getränke und Süßigkeiten, damit wir am weiteren Weg nicht stehen bleiben müssen.
Zuerst ging es lange auf der Autobahn dahin; die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt bei 60 km/h, aber alle sind mindestens das Doppelte gefahren. Und auch sonst fahren die hier mehr oder weniger ohne Verkehrsregeln und ohne Rücksicht auf andere. (Teilweise bekomme ich einfach nur Bauchweh, weil die hier so „wild“ und rücksichtslos fahren.)
Dann ist es aber schön langsam aber doch in die Berge gegangen und auch kurvig und teilweise ziemlich steil.
Die Straßenverhältnisse sind wirklich nicht die besten, aber da es hier nur Sommer gibt, müssen sie sich hier nicht mit Eis- und Schneefahrbahn beschäftigen. Egal – wir waren schon ziemlich hoch oben in den Bergen, als wir einen kurzen Zwischenstopp einlegten und in einem kleinen Geschäft frischen Erdbeersaft kauften und auch sogleich tranken. Nach der kurzen Pause fuhren wir auch gleich weiter und nach einer halben Stunde Fahrt kamen wir dann auch „schon“ in Colonia Tovar an. Ganz oben in den Bergen eine Stadt 8fast) wie in Deutschland; mit den typischen weißen Häusern mit dunklen Holzbalken (hier meist nur aufgemalte braune Streifen) und überall Holzschilder mit deutschen Namen und Bezeichnungen. Ich habe mich irgendwie heimisch gefühlt, auch wenn anstelle von Nadelbäumen Palmen überall zu sehen waren.
Wir aßen in einem „typisch“ deutschen Lokal an dem aber auch nur der Name deutsch war. Hamburger und Würstel mit Brot und dazu frischer Erdbeer-Schwarzbeersaft (hier oben in den Bergen ist das Klima nicht so heiß, es hat aber trotzdem mindestens 20°C und die Stadt hier ist auch bekannt für die frischen Erdbeeren). Mein Hendl-Hamburger war richtig lecker, frisch und knusprig.
Wir schauten dann noch ein bisschen herum und kauften einige Souvenirs und Süßigkeiten, damit ich in Österreich auch ein paar Sachen zum Verschenken habe, wenn ich zurückkomme. Es gibt dort auch eine kleine Kirche, die von außen ziemlich interessant und einladend aussieht, aber leider hatte ich keine Zeit um hineinzugehen.
In der ganzen Stadt kleiden sich die „Einheimischen“, oder zumindest die, die dort arbeiten in deutscher bzw. österreichischer Tracht.
Da wir erst um 12 zu Mittag in Valencia aufgebrochen waren und wir zwei Stunden brauchten um in die Stadt zu kommen und dort auch Zeit brauchten um uns zurecht zu finden, wurde es auch schön langsam dunkel (gegen halb fünf begann es zu dämmern). Deswegen fuhren wir allmählich zurück nach Valencia. Wir hielten aber unterwegs noch um „Fresas con Crema“ (Erdbeeren mit Schlag) zu essen.
In Valencia haben meine Gastmama und ich unsere Weihnachtsgeschenke zu den anderen gelegt. Leider werden wir für Weihnachten keinen Christbaum haben (ich weiß aber nicht warum), aber meine Gastmama hat mich auf das vertröstet, dass wir in Lechería eh einen haben. Aber Weihnachten ohne Christbaum ist irgendwie eigenartig.
Da mir meine Gastmama gestern in der Nacht noch gesagt hat, dass wir heute nicht zu früh aufstehen werden, ist mein Wecker erst um halb neun abgegangen. Eine Stunde später (und mit Verspätung) wurden wir von Eber abgeholt und sind zusammen zum Haus meiner Gasttante gefahren.
Dort frühstückten wir zusammen mit meiner Gastoma, zwei Geschwister meiner Gastmama, und ein paar Nichten und Neffen. Es gab Empanadas, die nicht frittiert waren (und so sind sie auch am besten, einfach gegrillt!) zusammen mit Eierspeise und Kaffe- einfach nur lecker! Eber, mein Gastcousin, schlug dann vor zur Colonia Tovar zu fahren, weil es einigermaßen in der Nähe ist. Ich hatte schon vorher davon gehört und war total begeistert von der Idee; so komme ich auch mehr herum und sehe was von Venezuela. (zur Erklärung: Colonia Tovar ist eine Stadt in den Bergen, die Städten oder Dörfern in Deutschland nachempfunden ist.) Zuerst wollte meiner Gastschwester nicht mit, aber ich konnte sie dann erfolgreich überreden mitzufahren. Meine Gastmama wollte gar nicht mitfahren und ist lieber mit ihrer Schwester in ein Einkaufszentrum gefahren um noch ein paar letzte Weihnachtseinkäufe zu erledigen.
Bevor wir aber wirklich aufgebrochen sind, tankten wir noch die Autos voll und kauften ein paar Getränke und Süßigkeiten, damit wir am weiteren Weg nicht stehen bleiben müssen.
Zuerst ging es lange auf der Autobahn dahin; die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt bei 60 km/h, aber alle sind mindestens das Doppelte gefahren. Und auch sonst fahren die hier mehr oder weniger ohne Verkehrsregeln und ohne Rücksicht auf andere. (Teilweise bekomme ich einfach nur Bauchweh, weil die hier so „wild“ und rücksichtslos fahren.)
Dann ist es aber schön langsam aber doch in die Berge gegangen und auch kurvig und teilweise ziemlich steil.
Die Straßenverhältnisse sind wirklich nicht die besten, aber da es hier nur Sommer gibt, müssen sie sich hier nicht mit Eis- und Schneefahrbahn beschäftigen. Egal – wir waren schon ziemlich hoch oben in den Bergen, als wir einen kurzen Zwischenstopp einlegten und in einem kleinen Geschäft frischen Erdbeersaft kauften und auch sogleich tranken. Nach der kurzen Pause fuhren wir auch gleich weiter und nach einer halben Stunde Fahrt kamen wir dann auch „schon“ in Colonia Tovar an. Ganz oben in den Bergen eine Stadt 8fast) wie in Deutschland; mit den typischen weißen Häusern mit dunklen Holzbalken (hier meist nur aufgemalte braune Streifen) und überall Holzschilder mit deutschen Namen und Bezeichnungen. Ich habe mich irgendwie heimisch gefühlt, auch wenn anstelle von Nadelbäumen Palmen überall zu sehen waren.
Wir aßen in einem „typisch“ deutschen Lokal an dem aber auch nur der Name deutsch war. Hamburger und Würstel mit Brot und dazu frischer Erdbeer-Schwarzbeersaft (hier oben in den Bergen ist das Klima nicht so heiß, es hat aber trotzdem mindestens 20°C und die Stadt hier ist auch bekannt für die frischen Erdbeeren). Mein Hendl-Hamburger war richtig lecker, frisch und knusprig.
Wir schauten dann noch ein bisschen herum und kauften einige Souvenirs und Süßigkeiten, damit ich in Österreich auch ein paar Sachen zum Verschenken habe, wenn ich zurückkomme. Es gibt dort auch eine kleine Kirche, die von außen ziemlich interessant und einladend aussieht, aber leider hatte ich keine Zeit um hineinzugehen.
In der ganzen Stadt kleiden sich die „Einheimischen“, oder zumindest die, die dort arbeiten in deutscher bzw. österreichischer Tracht.
Da wir erst um 12 zu Mittag in Valencia aufgebrochen waren und wir zwei Stunden brauchten um in die Stadt zu kommen und dort auch Zeit brauchten um uns zurecht zu finden, wurde es auch schön langsam dunkel (gegen halb fünf begann es zu dämmern). Deswegen fuhren wir allmählich zurück nach Valencia. Wir hielten aber unterwegs noch um „Fresas con Crema“ (Erdbeeren mit Schlag) zu essen.
In Valencia haben meine Gastmama und ich unsere Weihnachtsgeschenke zu den anderen gelegt. Leider werden wir für Weihnachten keinen Christbaum haben (ich weiß aber nicht warum), aber meine Gastmama hat mich auf das vertröstet, dass wir in Lechería eh einen haben. Aber Weihnachten ohne Christbaum ist irgendwie eigenartig.
Tag 112 - 22. Dezember
Valencia wir kommen
Heute Vormittag ist Rafael mit mir zum Büro der Tauchschule gefahren, und zum Glück war jemand dort. Einer der Tauchlehrer hat mir alles noch einmal erklärt und ich musst unendlich viel durchlesen und unterschreiben. Aber dann endlich bekam ich meine Bücher, die ich zu lernen habe und habe auch gleich den Kurs bezahlt.
Zurück zu Hause berichtete mir meine Gastmama, dass das Flugzeug erst morgen fertig sein wird und dass wir deswegen mit einer nationalen Airline nach Valencia fliegen werden. Wir haben dann mehrere Male versucht die Tickets übers Internet zu buchen, aber das funktionierte nicht. Meine Gastmama rief dann Rafael an und bat ihn, dass er zum Büro der Airline fährt und dort die Tickets kauft.
Wir, meine Gasteltern, meine Gastschwester und ich, sind dann in ein kleines Restaurant in Lechería gefahren und haben dort gegessen. Ich bestelle mir Tintenfischringerl, weil die hier in der Gegend so gut und frisch sind.
Gleich danach fuhren wir nach Barcelona zum Flughafen und gaben unser Gepäck auf. Da wir aber noch warten mussten, sind wir in eine Lounge gegangen und warteten dort noch für zwei Stunden.
Am Gate mussten wir dann auch noch ein bisschen warten, aber dann flogen wir schon nach Caracas.
Nach einer halben Stunde in der Luft, waren wir dort und haben auch gleich das andere Gate gesucht, damit wir den Anschlussflug nach Valencia nicht verpassen würden.
Aber unser Anschlussflieger hatte schon mal eine halbe Stunde Verspätung und wir mussten dann noch eine Stunde am Gate in Caracas warten. Mir war auch ziemlich kalt dort, weil die Klimaanlage sooo extrem eisig kalt war und genau auf uns herab geblasen hat.
Im Flieger schlief ich dann ein bisschen und dann waren wir auch schon in Valencia angekommen. Am Flughafen dort haben Carlos und Eber (mein Gastcousin, und ja das ist sein Name :) ) uns empfangen und zu unserem Hotel gebracht. Ich werde für die ersten beiden Nächte ein Zimmer für mich haben und meine Gastmama und Chantell auch eines, weil ursprünglich mein Gastpapa mitgefahren wäre, aber dann leider doch nicht wegen geschäftlichen Sachen. Und Chantell hätte dann mit mir in einem Zimmer geschlafen, aber da das zweite Bett im Hotelzimmer meiner Gastmama frei war, schläft sie bei ihr.
Es war da schon nach zwölf und wir fielen einfach nur müde ins Bett.
Heute Vormittag ist Rafael mit mir zum Büro der Tauchschule gefahren, und zum Glück war jemand dort. Einer der Tauchlehrer hat mir alles noch einmal erklärt und ich musst unendlich viel durchlesen und unterschreiben. Aber dann endlich bekam ich meine Bücher, die ich zu lernen habe und habe auch gleich den Kurs bezahlt.
Zurück zu Hause berichtete mir meine Gastmama, dass das Flugzeug erst morgen fertig sein wird und dass wir deswegen mit einer nationalen Airline nach Valencia fliegen werden. Wir haben dann mehrere Male versucht die Tickets übers Internet zu buchen, aber das funktionierte nicht. Meine Gastmama rief dann Rafael an und bat ihn, dass er zum Büro der Airline fährt und dort die Tickets kauft.
Wir, meine Gasteltern, meine Gastschwester und ich, sind dann in ein kleines Restaurant in Lechería gefahren und haben dort gegessen. Ich bestelle mir Tintenfischringerl, weil die hier in der Gegend so gut und frisch sind.
Gleich danach fuhren wir nach Barcelona zum Flughafen und gaben unser Gepäck auf. Da wir aber noch warten mussten, sind wir in eine Lounge gegangen und warteten dort noch für zwei Stunden.
Am Gate mussten wir dann auch noch ein bisschen warten, aber dann flogen wir schon nach Caracas.
Nach einer halben Stunde in der Luft, waren wir dort und haben auch gleich das andere Gate gesucht, damit wir den Anschlussflug nach Valencia nicht verpassen würden.
Aber unser Anschlussflieger hatte schon mal eine halbe Stunde Verspätung und wir mussten dann noch eine Stunde am Gate in Caracas warten. Mir war auch ziemlich kalt dort, weil die Klimaanlage sooo extrem eisig kalt war und genau auf uns herab geblasen hat.
Im Flieger schlief ich dann ein bisschen und dann waren wir auch schon in Valencia angekommen. Am Flughafen dort haben Carlos und Eber (mein Gastcousin, und ja das ist sein Name :) ) uns empfangen und zu unserem Hotel gebracht. Ich werde für die ersten beiden Nächte ein Zimmer für mich haben und meine Gastmama und Chantell auch eines, weil ursprünglich mein Gastpapa mitgefahren wäre, aber dann leider doch nicht wegen geschäftlichen Sachen. Und Chantell hätte dann mit mir in einem Zimmer geschlafen, aber da das zweite Bett im Hotelzimmer meiner Gastmama frei war, schläft sie bei ihr.
Es war da schon nach zwölf und wir fielen einfach nur müde ins Bett.
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